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Den Freiburger Ahnenforschern steht eine neue Anleitung zur Verfügung

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Autor: Urs Haenni

Freiburg Ahnenforschung boomt in der heutigen Gesellschaft und in Freiburg ganz besonders. Während beispielsweise in Zürich 25 Prozent aller Benützer des Kantonsarchivs Ahnenforscher sind, sind es am Freiburger Kantonsarchiv ganze 42 Prozent. In Freiburg war eine starke Zunahme der Ahnenforschung festzustellen, als ab 1995 das Kantonsarchiv sämtliche Pfarreiregister auf Mikrofilm festzuhalten begann. Zum Teil ist der Andrang jener Personen, die einen Stammbaum ihrer Familie erstellen wollen, so gross, dass die Archive fast zu wenig Zeit für sie haben. Als Grund für den Boom vermutet man unter anderem eine Reaktion auf die Globalisierung und das Aufbrechen traditioneller Familienstrukturen.

In Freiburg erleichtert nun ein Handbuch den Einstieg in die Ahnenforschung. Die «Société d’Histoire de Fribourg» hat eine neue Publikation mit dem Titel «Mes Aïeux» (Meine Ahnen) veröffentlicht. Autor ist Leonardo Broillet, stellvertretender Freiburger Kantonsarchivar.

Die rund 140 Seiten starke Anleitung ist unter www.shcf.ch, im Kantonsarchiv und eventuell bald auch in Buchläden zum Preis von 30 Franken erhältlich. Eine deutsche Version gibt es noch nicht, aber Vereinspräsident Patrice Borcard sagt, der Deutschfreiburger Geschichtsforschende Verein habe ein entsprechendes Interesse bekundet. An der Vernissage im Rahmen der Nacht der Museen sagte der Autor, dass das Buch zwei Zugänge biete: eine Präsentation der Basisquellen im Kantonsarchiv (z.B. Pfarreiregister mit Taufen, Beerdigungen…) sowie eine Quellenpräsentation für einen thematischen Zugang, insbesondere wenn einem Stammbaum biografisches Material hinzugefügt werden soll.

Leonardo Broillet erkennt eine sehr breite Zielgruppe für sein Buch: Neugierige, Anfänger in Ahnenforschung, Fortgeschrittene, Biografen, Lokalhistoriker, Lehrer und Studenten und sogar Archivisten. Dabei soll gar keine Unterscheidung zwischen professionellen Historikern und Amateuren gemacht werden.

Für Patrice Borcard ist die Ahnenforschung sehr oft der Einstieg zu einer tieferen Neugier für Geschichte. Und die «Sonntagshistoriker» seien oft die leidenschaftlichsten, so der Vereinspräsident.

Der Leitfaden erleichtert Ahnenforschern die Arbeit.Bild Alain Wicht

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