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Den Ligaerhalt geschafft

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Den Ligaerhalt geschafft

Unihockey: Nationalliga A der Frauen

Die Frauen von Unihockey Sense Tafers haben im letzten Meisterschaftsspiel gegen die Bern Capitals zwar mit 3:9 verloren, aber trotzdem den Ligaerhalt geschafft.

In der gut besuchten Halle von Schmitten übernahm der Favorit aus Bern sogleich das Spieldiktat und ging in der 14. Minute in Führung. Die Gäste mussten gewinnen, wollten sie sich die Chance auf die Teilnahme an den Playoffs sichern. Diese Tatsache schien etwas Nervosität in den Reihen der Bernerinnen auszulösen. Insbesondere in der Defensive schlichen sich einige Fehler ein. So wurde denn beispielsweise Ruth Tschannen nur eine Minute nach dem ersten Bernertor, als sie alleine auf das Tor zog, gefoult. Den fälligen Penalty verwertete Dana Bursova in souveräner Art und Weise zum 1:1. Es kam noch besser für Sense. Knapp zwei Minuten später liess man Andrea Salzmann vor dem Tor der Capitals völlig alleine. Sie nutzte dies nach schönem Zuspiel der aktiven Tschannen zur 2:1-Führung aus, welches zugleich der erste Pausenstand war.

Die Verantwortlichen der Gäste reagierten auf diesen Rückstand mit der Umstellung auf zwei Linien. Dies brachte eine merkliche Änderung, erhöhten sie doch nun das Passtempo und damit auch die Gefährlichkeit. Gleich sechs Tore resultierten in den zweiten zwanzig Minuten für die Bernerinnen. Die Senslerinnen waren in der Defensive zu wenig aggressiv und liessen es immer wieder zu, dass sie unter Druck vom Forechecking des Gegners Fehler begingen. So stand es denn nach zwei Spielabschnitten bereits 3:7 aus Sicht der Freiburgerinnen – Sandrine Hirschi hatte das letzte Tor für die Senslerinnen erzielt. Obwohl im letzten Abschnitt nun wieder konsequenter agiert wurde, vermochten die Freiburgerinnen nicht mehr weiter zu skoren. Die Caps erhöhten noch zum Schlussstand von 3:9.

Da auch der direkte Konkurrent um Rang acht – Floorball Thurgau Wuppenau – verlor, haben die Senslerinnen trotz dieser Niederlage das Saisonziel, namentlich den Ligaerhalt ohne Playout-Spiele, erreicht. ast

Sense Tafers – Bern Capitals 3:9
(2:1, 1:6, 0:2)

Gwatt, Schmitten. – 100 Zuschauer. – Tore: 14. Khuu (Arteva) 0:1. 15. Bursova (Penalty) 1:1. 17. Salzmann (R. Tschannen) 2:1. 26. Heusser (Müller) 2:2. 30. Juker (Stettler) 2:3. 35. Krähenbühl (Müller/Ausschluss Calderari) 2:4. 37. Hirschi (Poffet) 3:4. 38. Krähenbühl (Pfister) 3:5. 39. Stettler (Meyer) 3:6. 40. Heusser (Müller) 3:7. 55. Juker (Andrey) 3:8. 58. Krähenbühl (Heusser) 3:9.
Sense Tafers: Zahno; Vonlanthen, Calderari; Stauffiger, Baeriswyl; Martina Tschannen, Schüpbach; Poffet, Meer, Bursova; Güngerich, Ruth Tschannen, Salzmann; Hirschi, Aerni, Heine, Molinari, Menoud.

Frauen NLB: Thun – Ärgera 7:6 n. V.

Tore: 1. Cattaneo (Fasel) 0:1, 1. Fasel 0:2, 5. 1:2, 13. 2:2, 15. 3:2, 16. R. Aebischer (Bapst) 3:3, 20. Zahno 3:4, 28. S. Aebischer 3:5, 31. 4:5, 38. 5:5, 39. Bapst 5:6, 47. 6:6, 63. 7:6.
Ärgera Giffers: Hostettler; Raemy, Suter; S. Aebischer; Schmidhäusler, M. Schafer; Egger; Zahno, Cattaneo, Fasel; Bapst, R. Aebischer, Schaller; A. Schafer; Riedo.

Bereits vor dem letzten Spiel der Meisterschaft war in Sachen Auf- und Abstieg alles klar. Thun wie auch Ärgera – beide im breiten Mittelfeld klassiert – konnten die Begegnung somit relativ druckfrei angehen. Bei den Freiburgerinnen schien sich dies bereits in der ersten Spielminute auszuwirken, denn innerhalb von nur 43 Sekunden zappelte der Ball zweimal im Tor der Thunerinnen. Diese steckten den Dämpfer rasch weg und liefen nun Sturm gegen die Abwehr von Ärgera. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen und Toren – hüben wie drüben. Ärgera behielt im ersten Drittel das bessere Ende für sich und führte mit 4:3.

Einige Minuten nach Wiederanpfiff hatte Ärgera in Unterzahl zu agieren. Die Thunerinnen wirkten im Powerplay unsicher und liefen prompt in einen Gegenangriff, den Silvia Aebischer nach einem tollen Sololauf erfolgreich abschliessen konnte. Nun schien der Sieg wieder in Reichweite zu sein. Doch Thun liess nicht locker, agierte im Forechecking zeitweise mit drei Spielerinnen und konnte den Spielstand wieder ausgleichen. Kurz vor der zweiten Pause brachte Carmen Bapst ihre Farben aber wieder in Front.

Während das bisherige Spiel zumindest Tore und somit Unterhaltungswert zu bieten hatte, verkam das letzte Drittel zu einer unschönen und hart geführten Partie ohne spielerische Höhepunkte. Die Unparteiischen vertraten eine sehr tolerante Linie, was nicht gerade zur Beruhigung der erhitzten Gemüter beitrug. Typisch für den Verlauf dieses Spiels: Thun schaffte den Ausgleich doch noch und erzwang so eine Verlängerung. Beide Teams suchten nun den zweiten Zähler, doch die Gastgeberinnen behielten das glücklichere Ende für sich. Nach knapp drei Minuten überlisteten sie Goalie Sonja Hostettler ein letztes Mal und schickten Ärgera mit nur einem Punkt nach Hause. rae

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