Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Den Startniederlagen-Fluch besiegt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Endlich – zehn Jahre nach dem letzten Startsieg (2002 gegen Langnau) startet Gottéron erfolgreich in eine neue Saison. Bis kurz vor Ende des zweiten Drittels schien es zwar noch, als ob sich die Geschichte neuerlich wiederholen würde, ehe Freiburg mit einem Doppelschlag dem Fluch der Startniederlagen den Garaus machte. Trainer Hans Kossmann, der «ganz sicher» einen Sieg gegen Biel angekündigt hatte, behielt recht.

Biels Kontertaktik

Neu ist also, dass Gottéron ein Auftaktspiel gewinnen kann. Beim Alten blieb hingegen die Spielanlage der beiden Equipen. Gottéron suchte wie gewohnt konsequent den Weg nach vorne und auch die Seeländer blieben ihrer erfolgreichen taktischen Ausrichtung, welche sie im Vorjahr bis in die Play-offs geführt hatte, treu. «Defense first» lautet die Direktive, welche Trainer Kevin Schläpfer vorgibt. Biel lässt den Gegner anrennen und spekuliert hauptsächlich auf Konter. Dass diese Taktik nur mit einem überdurchschnittlichen Goalie aufgehen kann, versteht sich dabei von selbst. Doch der Internationale Reto Berra ist so stark, dass er seinem Team praktisch in jedem Spiel die Chance gibt, auf diese Art und Weise Punkte einzufahren.

Bis kurz vor Ende des Mittelabschnittes schien es, als ob Schläpfers Rechnung einmal mehr aufgehen würde. Gottéron machte das Spiel, die nur mit drei Ausländern angetretenen Bieler (Jacob Micflikier fiel krankheitshalber aus) lauerten. Im ersten Drittel hatte die Mannschaft von Trainer Hans Kossmann ein deutliches Chancenplus, auch dank drei Powerplay-Möglichkeiten. Ein Treffer wollte aber nicht fallen. Unter anderem Neuzugang Greg Mauldin scheiterte allein drei Mal vor Berra. Der Amerikaner wusste mit seinem Zug aufs Tor zu gefallen. Ein «Sniper» ist er indes erwartungsgemäss nicht.

Zwei Tore innert 58 Sekunden

Umso kälter war unmittelbar nach der ersten Pause die Dusche für die Hausherren. Nach einem mehrminütigen Unterbruch – die Verankerung des Tores vom tadellosen Benjamin Conz im Eis musste repariert werden – nutzten die Bieler eine Unkonzentriertheit Gottérons zum 0:1. Gianni Ehrensperger reagierte aus einem Gewühl heraus am schnellsten. Die Freiburger, welche für ein erstes Saisonspiel bereits durchaus passabel auftraten, wirkten keineswegs geschockt, benötigten aber dennoch einige Minuten, um den Tritt wiederzufinden. Erschwerend kam hinzu, dass das Strafen-Pendel (unter anderem zweimal 2 Minuten gegen Andrei Bykow) nun auf die Seite Gottérons aus- geschlagen hatte. Doch das Boxplay funktionierte einwandfrei.

Als Benjamin Plüss eine neuerliche Strafe gegen die Freiburger absitzen musste, folgte die für die Gäste verhängnisvolle Szene. Der aus einer kanadischen Junioren-Liga zurückgeholte Dario Trutmann fasste ebenfalls zwei Minuten. Adam Hasani im 4-gegen-4 und Andrei Bykow im Powerplay drehten das Skore mit einem Doppelschlag innert 58 Sekunden. Die 2:1-Führung der Freiburger entsprach dem Gezeigten schon viel mehr. Tristan Vauclair war es dann in der 43. Minute, welcher einem allfälligen Sturmlauf der Bieler bereits früh den Wind aus den Segeln nahm. Kam hinzu, dass diese sich mit unnötigen Fouls selbst jeglicher Hoffnung beraubten. Mike Knoepflis 4:1 (56.) war nur noch Zugabe.

Alles in allem hinterliessen die Freiburger einen ziemlich vielversprechenden Eindruck. Obwohl die Automatismen noch nicht voll spielen, steht die Defensive vor dem starken Conz gut. Luft nach oben gibt es insbesondere im Spiel nach vorne, wo die Effizienz noch fehlt. Mit dem SC Bern, der gestern in Genf verloren hat und geladen sein wird, wartet heute ein erster echter Härtetest auf die Freiburger.

Telegramm

Gottéron – Biel 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)

Der heutige Gegner

Die Fakten zum SC Bern

• Der SCB hat sich auf diese Saison hin mit Franco Collenberg (Gottéron), Flurin Randegger (Servette), Daniel Rubin (Servette) und Nicklas Danielsson verstärkt.

• Die Berner verloren sechs ihrer neun Vorbereitungsspiele. Einzig gegen Gottéron gab es in der European Trophy einen Sieg in der regulären Spielzeit.

• Bern muss weiterhin auf Kevin Lötscher verzichten, der vorerst bei NLB-Club Siders Spielpraxis sammelt.

Mehr zum Thema