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Deponie «La Pila»: Auftrag für das Sanierungsprojekt ist vergeben

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Autor: walter buchs

Nach der Umsetzung von Sofortmassnahmen vor einem Jahr wie dem Bau von zwei Stützwänden und der Anpassung der Projektorganisation gegen Ende 2009 gehen die Vorbereitungen für die Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila bei Châtillon südwestlich von Freiburg in eine neue Phase. Staatsrat Georges Godel hat am Freitag vor Ort zusammen mit weiteren Mitgliedern der Begleitkommission über die soeben eingeleiteten Schritte informiert.

Arbeitsausschreibung 2011

«Die Ausarbeitung eines Sanierungskonzepts ist eine ganz entscheidende Etappe.» Dies hat Projektkoordinator Loïc Constantin, Chef der Sektion Abfall und Altlasten beim Amt für Umwelt, gestern vor den Medien unterstrichen. Diese Etappe wurde nun eingeläutet, denn das Konsortium für die Sanierung der Deponie La Pila, in dem Stadt und Kanton Freiburg vertreten sind, hat den Auftrag soeben an das Büro «CSD Ingénieurs SA» in Granges-Paccot vergeben, wie aus der Veröffentlichung im Amtsblatt vom Freitag hervorgeht.

Wie der Projektkoordinator weiter sagte, besteht der Auftrag darin, bis Ende 2010 eine «optimale Sanierungsvariante» vorzulegen. Weitere Bestandteile des Projektes werden sein: die Kostenschätzung, eine Beurteilung der Wirkung der ergriffenen und vorgeschlagenen Massnahmen sowie ein möglicher Zeitplan. Die Ausschreibung für das Bauprojekt werde voraussichtlich nach 2011 erfolgen.

Laufende Arbeiten

Die 2009 durchgeführten Studien haben gemäss Angaben des Konsortiums gezeigt, dass die Grundwasserzuflüsse aus der Châtillon-Ebene, die in die Deponie versickern, dazu führen, dass Schadstoffe in die Saane gelangen. Wie Loïc Constantin bekannt gab, werden deshalb weitere vorbereitende Massnahmen ausgearbeitet. Das Vorprojekt sehe unter anderem das Auffangen des Grundwasserzuflusses oberhalb der Deponie vor.

Dann ist die Errichtung einer Spundwand im nordöstlichen Teil der Deponie geplant, wo die gelagerten Abfälle direkt an die Saane angrenzen. Hinter der Spundwand sollen noch Filterbrunnen eingerichtet und dann das aufgefangene Wasser behandelt werden. Laut Angaben des Projektkoordinators sollen diese Massnahmen 2011 in Angriff genommen werden.

Staatsrat Godel erinnerte daran, dass die Sanierung La Pila auch die Umsiedlung des Standorts der Fahrenden beinhalte, der sich zwischen der Deponie und der Kehrrichtverbrennungsanlage Saidef befindet (siehe Kasten). Christoph Wenger vom Bundesamt für Umwelt gab bekannt, dass das Projekt La Pila die Bedingungen für Bundesbeiträge erfülle. Bei Kosten für Massnahmen im Zusammenhang mit belasteten Standorten übernimmt der Bund 40 Prozent.

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