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Der 16. Meistertitel oder eine Belle

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Die Affiche im Playoff-Final zwischen dem Qualifikationssieger Freiburg Olympic sowie dem drittplatzierten Union Neuenburg hält, was sie versprochen hat. Die beiden Equipen liefern sich ein Duell auf Augenhöhe mit spektakulären Begegnungen. Nicht weiter erstaunlich ist deshalb, dass es nach fünf Spielen 3:2 zugunsten der Freiburger steht. Bisher gab es nur Heimsiege in dieser umstrittenen Serie. Für Spiel 6 von heute Abend (19.30 Uhr) geniesst Neuenburg zum dritten Mal das Heimrecht. Will die Union die Chance auf ihren ersten Meistertitel wahren, muss sie die Serie der Heimsiege fortsetzen, andernfalls könnte Olympic zum 16. Mal den Meisterpokal in die Höhe stemmen und seinen ersten Titel seit 2008 feiern.

Savoys Haken

Den Matchball hatten sich die Freiburger am letzten Freitag mit dem 66:63-Sieg im mit 2800 Zuschauern besetzten St. Leonhard erspielt. Es war eine dramatische Partie, in der letztlich ein unsportliches Foul von Neuenburgs Brian Savoy in den Schlusssekunden über Sieg und Niederlage entschied. Neuenburg-Trainer Manu Schmitt hatte am Freitag die matchentscheidende Aktion nicht bewerten wollen, ehe er nicht das Video gesehen hatte. Die Bilder dürften ihm inzwischen gezeigt haben, dass die Schiedsrichter richtig entschieden hatten. Spielmacher Savoy trifft Olympics Slobodan Miljanic klar mit einem Haken im Bauch. «Hätten wir die Partie in Freiburg gewinnen können, wäre es toll gewesen. Nun wissen wir, dass wir die beiden letzten Spiele gewinnen müssen, um den Titel zu holen. Und wir wissen immer noch, was zu tun ist, um das zu schaffen. Nichts hat sich für uns verändert», sagte Schmitt, der zuversichtlich vorausblickte.

Festung Riveraine

Zuversicht gibt dem Union-Trainer mitunter die erwähnte Heimstärke seines Teams. Nur dreimal musste Neuenburg in dieser Saison zu Hause als Verlierer vom Feld. «Der Druck liegt nun bei Union Neuenburg», blickte Olympics Youngster Natan Jurkovitz auf Spiel 6 voraus. Dass die Neuenburger aber mit Druck umgehen können, bewiesen sie bei ihren ersten beiden Heimspielen in der Finalserie, als sie einen 0:2-Rückstand ausgleichen konnten. Für die Freiburger wird heute zentral sein, dass sie anders als bisher in der Riveraine-Halle nicht gleich einem Rückstand hinterher laufen müssen. Denn liegen die Neuenburger mit den brandgefährlichen Ausländern Babacar Touré, James Mathis und Tony Brown einmal vor der lauten heimischen Kulisse in Führung, wird es für jeden Gegner ganz schwer. Kurzum, Olympic wird heute Abend gefordert sein, will es den Sack zumachen und eine Belle am Freitagabend im St. Leonhard verhindern.

Trainer Petar Aleksic wird erneut auf seine besten Kräfte zählen können, auch wenn Andre Williamson (Fuss) und Westher Molteni (Schulter) aufgrund von Blessuren auf die Zähne beissen müssen.

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