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Der Abstiegskampf wird hart für die Bulls

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«Realistischerweise müssen wir uns nun definitiv eingestehen, dass das wohl nichts wird mit den Playoffs», sagte Düdingen-Trainer Thomas Zwahlen am Tag nach der 4:7-Niederlage in Lyss gegenüber den FN. Der Rückstand auf den Strich beträgt vier Runden vor Schluss zwar weiterhin nur sechs Punkte, allerdings haben auch der Neunte und Zehnte der Tabelle nunmehr sechs Punkte Vorsprung auf die Sensler.

Auf Hilfe der Partner angewiesen

Deshalb ist klar, dass in Düdingen immer mehr die Alarmglocken in Sachen Ligaerhalt läuten. Nach einer Relegationsrunde, in der die schlechtesten vier Teams noch je zweimal gegeneinander spielen, steigt der Letztklassierte direkt in die 1. Liga ab. Momentan belegen die Bulls diesen letzten Platz, und dass die Punkte aus der Qualifikation in die Relegationsphase mitgenommen werden, macht die Sache für sie nicht einfacher. Denn momentan befindet sich bloss noch Huttwil, das einen Punkt mehr auf dem Konto hat, in Schlagdistanz zu Düdingen. Und das sei ein Team, das klar unter Wert klassiert sei, sagt Zwahlen. Er ist sich der Situation deshalb bewusst: «Wenn wir personell nicht zulegen, wird es schwierig, den Abstieg zu verhindern.»

Das heisst: Zwahlen ist auf die Hilfe der Partnerclubs angewiesen. Am Samstag in Lyss konnte er auf diese Unterstützung allerdings nicht zählen. Weder von Gottérons Junioren noch von Sierre wurde ihm ein Spieler zur Verfügung gestellt. «Also nahmen wir halt mit, wer irgendwie spielen konnte. René Bruni spielte mit einer gebrochenen Mittelhand, der konnte gar nicht schiessen, sondern nur passen.» Unter den gegebenen Umständen wollte Zwahlen seinen Spielern keinen Vorwurf machen. «Sie haben gefightet und den Gameplan meistens gut eingehalten.»

Lyss nicht wiederzuerkennen

Lyss, das lange den letzten Tabellenplatz belegt hatte, nun aber bereits den sechsten Sieg in Serie feierte, sei allerdings ein starker Gegner gewesen. «Lyss hat sich zuletzt deutlich verstärkt. Das ist mittlerweile eine richtig gute Mannschaft, die nichts mehr mit derjenigen zu Beginn der Saison zu tun hat.» Zudem habe Düdingens Goalie Lucas Gaudreault nicht gerade den besten Tag eingezogen. Bereits nach 80 Sekunden wurde er ein erstes Mal bezwungen. Kurz nach Beginn des zweiten Drittels stand es bereits 4:1, nach 24 Minuten 5:2. «Gefallen hat mir, dass wir danach nicht aufgesteckt haben.» Tatsächlich kamen die Gäste bis zur 46. Minute auf 5:4 heran, waren bei einem Pfostenschuss sogar dem Ausgleich nah. Als sich dann aber Gael Bulliard knapp drei Minuten vor Schluss im Spielaufbau einen katastrophalen Fehlpass leistete und Florin Gerber das 6:4 erzielte, war die Niederlage besiegelt. «Natürlich machen sich die Spieler so ihre Gedanken über unsere Situation im Abstiegskampf», sagt Zwahlen, «aber die Mannschaft ist intakt und kennt ja solche Situationen aus den letzten Jahren. Wir müssen nun Spiel für Spiel nehmen und weiterfighten wie am Samstag, dann können wir es schaffen. Es ist Sport, da muss man optimistisch bleiben, sonst hat man schon verloren.» Weiter geht es für die Bulls am Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Leader Martigny.

Telegramm

Lyss – Düdingen 7:4 (3:1, 2:2, 2:1)

Seelandhalle Lyss. – 527 Zuschauer – SR: Schober (Dufner, Grau)

Tore: 2. (1:20) Aeschlimann 1:0. 14. Schnegg (Fontana, Braichet/ Ausschluss Schmid) 1:1. 16. Wyss (Aeschlimann) 2:1. 20. (19:41) Suleski 3:1. 21. (20:33) 4:1. 23.  Leva (Chassot, Maillard) 4:2. 24.  Gerber (Leuenberger) 5:2. 27. Stettler (Zwahlen, Hayoz/ Ausschluss Von Dach) 5:3. 46. Thom 5:4. 58. Gerber (Leuen­berger) 6:4. 60. (59:55) Colomb (Gerber/ Ausschluss Stettler) 7:4.

SC Lyss: Geissbühler; Aeschlimann, Wyss; Schmid, Colomb; Graf, Suleski; Blaser, Röthlisberger; Blatter, Smith, Burgener; Mattioni, Girardin, Kovac; Gerber, Siegenthaler, Leuenberger; Von Dach, Balsiger, Delémont.

HC Düdingen Bulls: Gaudreault; Zwahlen, Bruni; Hayoz, Bulliard; Thom, Jörg; Stettler, Fontana, Tschanz; Boillat, Baeriswyl, Knutti; Quentin Schnegg, Arnaud Schnegg, Braichet; Chassot, Leva, Maillard.

Swiss Regio League. Die weiteren Resultate: Dübendorf – Seewen 2:4. Thun – Wiki-Münsingen 4:2. HCV Martigny – Huttwil 3:1. Arosa – Basel 6:5. Chur – Bülach 5:2.

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