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Der älteste Fussballer der Schweiz

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Der älteste Fussballer der Schweiz

Gérard Rosset erhält den Verdienstpreis im Freiburger Sportpreis 2006

Mit seinen 80 Lenzen ist Gérard Rosset der älteste noch aktive Fussballer des Landes. Seit 37 Jahren kickt er mit den Veteranen des FC Portalban/Gletterens.

Autor: Von FRANK STETTLER

1942 spielte Gérard Rosset seine erste Saison mit dem FC Montagny-la-Ville (4. Liga). 64 Jahre später ist er immer noch am Ball mit den Veteranen von Portalban/Gletterens. Fussball bereitet dem Rentner (er arbeitete als Meteorologe) immer noch dieselbe Freude. Einmal in der Woche trainiert er für sich alleine, am Wochenende steht er auf dem Platz, als linker Flügel, so wie er es schon immer tat. «Ich war klein, aber sehr schnell. Weil es bei den Veteranen fliegende Wechsel gibt, kann ich heute immer noch mithalten», freut sich Gérard Rosset. 50 Spielminuten in einer Partie sind für den 80-Jährigen deshalb keine Seltenheit. Zunächst hätten seine Eltern ihm das Fussballspielen verboten, so Rosset. «Sie hatten Angst, dass ich mir ein Bein breche. Also ging ich zunächst heimlich meinem Hobby nach.» Später waren die Eltern jahrelang zuständig für den Tee in der Halbzeit.

Das Angebot des FC Lugano

Gérard Rosset kannte in seiner langen Karriere nur gerade drei Clubs: Montagny-la-Ville, Payerne und Portalban/Gletterens. Doch seine Stärken waren bis ins Tessin bekannt. «In der Saison 1947/48 erhielt ich ein Angebot des FC Lugano aus der Nationalliga A. Ich hätte nur noch zu unterschreiben brauchen. Doch im letzten Moment habe ich verzichtet. Ich wollte Montagny, meine Familie und Freunde nicht verlassen.» Diesen Entschluss hat er bis heute nicht bereut.Der Fussball ist für Gérard Rosset eine Passion. Er betreibt ihn nicht nur aktiv, sondern ist auch gerne Zuschauer: «Praktisch jedes Wochenende gehe ich an einen Match in der Region.» Auch ist er ein grosser Fan der Schweizer Nationalmannschaft. Seit dreissig Jahren leistet er jede Saison einen kleinen Gönnerbeitrag.Zu schaffen macht Gérard Rosset die zunehmende Gewalt auf den Fussballplätzen. «Diese Ausschreitungen sind schade. Es ist schon soweit, dass die Zuschauer Angst haben müssen. Ich will aber festhalten, dass es bereits früher Gewalt gab. Ich erinnere mich etwa an ein 2.-Liga-Aufstiegsspiel mit Montagny gegen Düdingen. Auch damals, vor rund 50 Jahren, gab es Krawall bei den Zuschauern. Mich stört ausserdem, dass heute viele Eltern am Spielfeldrand die Schiedsrichter heftig kritisieren. Sie sind ihren Kindern ein schlechtes Vorbild.» Gérard Rosset selbst hatte mit den Unparteiischen nie Probleme. Das Fairplay steht bei ihm immer im Vordergrund: «Ich habe in meiner ganzen Karriere nur einmal eine gelbe Karte gesehen, und dies erst noch zu unrecht. Das Foul beging nämlich ein Teamkollege.»

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