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Der Amtschef spricht von Vollbeschäftigung

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«Der Arbeitsmarkt befindet sich in einer so guten Lage, dass man von Vollbeschäftigung sprechen kann.» Dies verkündete Dienstchef Charles de Reyff gestern anlässlich der Jahresbilanz des Amts für den Arbeitsmarkt. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent (siehe Kasten) bewegt sich Freiburg ungefähr im schweizerischen Durchschnitt, und dieser ist so tief wie nie mehr seit der Finanzkrise 2008.

De Reyff sagte, dass die Arbeitslosigkeit in der Schweiz gegenüber jener im EU-Raum von Experten oft als zu tief eingeschätzt werde, weil sie sich auf die gemeldeten Fälle beschränke. Doch er betonte, dass auch die Quote der Stellensuchenden auf einem sehr tiefen Stand sei. 2009 betrug diese im Kanton noch 5,7 Prozent, und sie stieg bis 2015 aufgrund einer Gesetzesänderung nochmals an. Sowohl 2017 als auch 2018 ist die Quote im Kanton aber um je 0,4 Prozentpunkte auf neu 4,8 Prozent zurückgegangen.

Auch die Kurzarbeit illus­triert die derzeit gute Lage. Vor zehn Jahren registrierte das Amt 1,3 Millionen Stunden Arbeitslosigkeit aufgrund von Kurzarbeit. 2018 waren es noch 2600 Stunden.

Für die nächste Zeit gibt sich de Reyff trotz unsicheren Prognosen auch auf internationaler Ebene optimistisch. Viele Unternehmen würden derzeit in Strukturen für die Industrie 4.0 investieren.

Eine Neuheit war 2018 die Stellenmeldepflicht für Firmen in Branchen, wo die Arbeitslosigkeit höher als 8  Prozent liegt. Nach neun Monaten lasse sich sagen, dass die Zahl der den Arbeitsvermittlungszentren gemeldeten Stellen von 200 bis 300 auf 587 gestiegen ist. So konnten auch mehr Stellensuchende platziert werden. Ab dem 1. Januar 2020 wird die Schwelle zur Meldepflicht auf 5  Prozent gesenkt, so dass noch mehr Unternehmen freie Stellen melden dürften.

De Reyff erwähnte, dass gewisse Firmen den damit verbundenen Verwaltungsaufwand beklagten. Das kantonale Amt habe aber alle Verfahren überprüft, um die Abläufe schneller zu machen.

Zahlen und Fakten

Arbeitslosigkeit ist im März erneut rückläufig

Die saisonbedingte erhöhte Arbeitslosigkeit über den Winter ist definitiv vorbei. Nach dem Monat Februar ist im Kanton Freiburg auch im März die Arbeitslosenquote zurückgegangen. Sie sank um 0,2 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent. Auch national ist die Arbeitslosenquote gesunken, nämlich auf 2,5 Prozent. Im März 2019 zählte der Kanton Freiburg 4444 Arbeitslose. Das sind 355 Personen weniger als im Vormonat und 375 Personen weniger als im März 2018, teilt das Amt für den Arbeitsmarkt mit. Die Arbeitslosigkeit hat in allen Bezirken abgenommen, mit 0,3 Prozentpunkten am meisten im Broye- und Glanebezirk. Im Saane- und im Sensebezirk nahm die Arbeitslosigkeit um 0,2 Prozentpunkte ab, im Seebezirk um 0,1 Prozentpunkte. Wie die Arbeitslosigkeit ist auch die Quote der Stellensuchenden im Kanton um 0,2 Prozentpunkte zurückgegangen. Sie beträgt nun 4,8 Prozent der erwerbs­tätigen Bevölkerung. Das sind 7878 Personen. Im März ging beim kantonalen Amt ein Gesuch um Kurzarbeit ein. Ende März hatte aber kein Unternehmen eine Bewilligung für Kurzarbeit.

uh

 

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