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Der Architekturwettbewerb für das Heim in Bösingen kann beginnen

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Autor: Karin Aebischer

Wünnewil-Flamatt Ende März 2010 soll feststehen, wie das für das Jahr 2012 geplante Pflegezentrum in Bösingen genau aussehen und welcher Architekt dessen Bau realisieren wird. Dies gab Rolando Bevilacqua, Präsident der Stiftung St. Wolfgang, an der Sitzung im Pflegeheim Auried gestern Mittwoch bekannt. Die Stiftungsrätinnen und Stiftungsräte aus Wünnewil-Flamatt, Schmitten, Bösingen, Überstorf und Düdingen genehmigten den Kredit für den entsprechenden Wettbewerb von 130 000 Franken. Laut Bevilacqua sollten sich diese Kosten gemäss neuesten Berechnungen jedoch lediglich auf 104 000 Franken belaufen.

Trotzdem stimmten die Anwesenden dem höheren Kredit zu und genehmigten somit auch das Raumprogramm der geplanten Heime in Bösingen und Überstorf. Dies sieht eine Reduktion der Pflegeheim-Betten von 30 auf 25 pro Heim vor.

Varianten gut planen

Im Namen der Gemeinde Düdingen stellte Stiftungsrat André Schneuwly den Zusatzantrag, dass jeder Architekt auch eine Variante eines Pflegezentrums mit fünf Betten weniger vorsehen müsse. Zudem forderte er, dass man im Frühling 2010, bevor die Planung angegangen wird, noch einmal über die Kapazität der Heime diskutiert.

Angesichts dessen, dass der Präsident schon zu Beginn der Versammlung verlauten liess, dass der Verwaltungsrat im Frühjahr 2010 die Notwendigkeit der Betten noch einmal überprüfen werde, wurde der Zusatzantrag ohne Einwand gutgeheissen. «Wir müssen den Mut haben, vor der Planung nochmals einen Halt einzuschalten und über die Bettenkapazität zu sprechen», betonte Rolando Bevilacqua. «Wir dürfen alles machen – nur keine leeren Zimmer», hielt er fest.

Die fünf Gemeinden des Sense-Unterlands übernehmen die Finanzierungskosten und die Abschreibungen der neuen Pflegezentren, deren notwendiger Kapitalbedarf pro Heim auf acht Mio. Franken geschätzt wird. Mit deren Bau steigt für die Gemeinden die Belastung von 1,6 Mio. Fr. im 2006 (Einweihung Pflegeheim Auried) auf 2,1 Mio. Fr. im 2015. Die Kosten pro Bett werden auf 11 600 Franken ansteigen, aber den Wert von 2006, 12 240 Franken, nicht erreichen. Somit werden die Betriebskosten nach der Einweihung des Pflegezentrums in Überstorf 2014 tiefer sein, als sie es nach der Einweihung des Pflegeheims in Flamatt im Jahr 2006 waren. «Dies ist ein klares Zeichen, dass die Umsetzung der Aussage ?ein Pflegeheim mit fünf Standorten? klar die Kosten senkt», so Bevilacqua.

Zur kürzlich veröffentlichten Strategie des Pflegeheims auf dem Maggenberg in Tafers wollte Rolando Bevilacqua am Mittwoch noch keine Stellung nehmen. Der Verwaltungsrat werde seine Posititon ausarbeiten.

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