Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Aufstrebende und der «Alte»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Aufstrebende und der «Alte»

David Galley und Daniel Dubois beim nationalen B-Meeting in Bulle

Der 18-jährige David Galley (CA Freiburg) nimmt in dieser Woche an der Junioren-WM in der Staffel über 4-mal 100 m teil. Daniel Dubois (LC Zürich), der bald 33-jährige Sprinter, rennt seiner Vergangenheit nach.

Der Sommer meint es nicht gut mit den Leichtathleten. Am Samstag beim B-Meeting in Bulle blies nicht nur den Sprintern der Wind des Öfteren ins Gesicht. Das gleiche Bild sah man beim Weitsprung, wo fünf der sechs Besten der vergangenen Schweizer Meisterschaft am Start waren.

Gleich zu Beginn des Meetings war klar, woher der Wind wehte. Daniel Dubois wusste, dass er die Limite für die Olympischen Spiele von Athen (10,28) in Bulle nicht knacken würde:
«Normalerweise findet man hier optimale Bedingungen vor. Deshalb kam ich auch nach Bulle. Aber mit diesem Wind nahm ich die ganze Sache nicht hundertprozentig ernst. Sagen wir zu 98 Prozent auch …» Dubois musste sich denn auch mit einer Zeit von 10,52 begnügen. «Nach der SM (10,40) und der Athletissima (10,39) war es schwierig, sich wieder neu zu motivieren», erklärt Daniel Dubois, der nun am Wochenende in Bern die letzte Chance hat, das Unmögliche noch möglich zu machen. «Ich weiss, dass ich die Limite in den Beinen habe. Aber um es zu schaffen, muss alles passen.» Ende Saison tritt Dubois zurück. Bis dahin hat er sich ein Ziel gesteckt: Er will seinen persönlichen Rekord (10,30) verbessern.»

Die Reise nach Grosseto

Ganz im Gegensatz zu Dubois steht David Galley (18 Jahre) erst am Anfang seiner Karriere. Kaum hat er das dritte Jahr am Kollegium St. Michael abgeschlossen, kann die Hoffnung des CA Freiburg an der Junioren-WM in Grosseto (heute bis am Sonntag) Erfahrungen sammeln. «Ich bin sehr motiviert und kann es kaum erwarten», sagt Galley. Der Freiburger wurde für die Staffel über 4-mal 100 m selektioniert. Das Schweizer Quartett lief in Bulle seine letzten Tests. Nach einem missglückten ersten Versuch erreichten sie wenig später eine Zeit von 41,53 Sekunden. «Der Trainer wollte, dass wir in einer anderen Reihenfolge rennen», erklärt David Galley. Normalerweise rennt er als Erster, diesmal war er jedoch Schlussläufer: «Weil ich eher ein 200-m-Läufer bin, dachte mein Trainer, dass ich bei einem «fliegenden» Start effizienter bin. Ich persönlich fühle mich als Startläufer aber besser. So habe ich nicht den Druck, den Stab auf den Millimeter genau zu übernehmen.»

Galley ist einer der Leader der Staffel: «Unser Ziel in Grosseto ist es, die Zeit von 40,91 zu verbessern. Wenn wir dies schaffen, haben wir reüssiert.» In dieser Saison lief der Youngster die 100 m in 10,94 und die 200 m in 21,63 Sekunden.

Mélanie Stempfel verpasste ihre Saisonbestleistung im 100-m-Sprint um fünf Hundertstel (12,14): «Physisch und auch mental konnte ich mich noch nicht von den sechs Rennen in Basel von vergangener Woche erhohlen.» Michelle Cueni erklärte ihrerseits, dass sie den Start total verschlafen habe (12,24).

Die Blockade des Meisters

Im Weitsprung schaffte es Hervé Clerc (CA Freiburg) nicht über die 7-Meter-Marke (6,88). «Ich springe seit acht Wochenenden in Serie. Ich habe zwar noch Lust zu trainieren, doch eine gewisse Müdigkeit kann ich nicht verleugnen», so Clerc. Hinzu kam der Wind. «Ich springe 6,88 m bei einem Wind von +1,4 m/s und 6,83 m bei -1,5 m/s: Es ist nicht einfach, damit umzugehen.»

Den Weitsprung gewann Wolfgang Ebner (LC Zürich), der kürzlich Schweizermeister wurde. Mit einer PB von 7,81 m visierte Ebner die 8 m an. «Aber sobald ein ungleichmässiger Wind bläst, setzt sich im Kopf eine Blockade fest.» Ebner setzte sich schliesslich mit 7,58 m durch. sl/FN

Mehr zum Thema