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Der Ausgang ist ein grosser Taschengeldfresser

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Ob Frau oder Mann, ob vom Land oder aus der Stadt: Alkohol ist praktisch für jeden Jugendlichen ein Thema. Bereits Dreizehnjährige trinken angeblich bereits Alkohol im Ausgang. Das finden viele Leute erschreckend und fragen sich, woher die Jugendlichen dafür ihr Geld haben. Die ZiG-Reporter sind der Frage nachgegangen und haben 130 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren über ihren Umgang mit dem Geld und über ihr Konsumverhalten im Ausgang befragt. Die Daten wurden mit Hilfe einer Online-Umfrage erhoben.

Taschengeld verschieden hoch

Aus der Umfrage geht hervor, dass alle Befragten noch bei ihren Eltern wohnen. 70 Prozent davon bekommen eine finanzielle Unterstützung vonseiten der Eltern, die zwischen 10 und 400 Franken im Monat beträgt. Nebenbei arbeiten die meisten Schülerinnen und Schüler noch, sei es in einem Neben- oder im Rahmen eines Ferienjobs.

Erstaunlicherweise werden 35 Prozent der befragten Jugendlichen, die eine Lehre absolvieren und somit eigentlich einen eigenen Lohn erhalten, von den Eltern auch noch finanziell unterstützt. Wiederum andere müssen jedoch den Eltern einen gewissen Betrag abgeben. Auch für die Krankenkasse, für die Handy-Rechnung und fürs Essen müssen viele Jugendliche selber aufkommen. Am liebsten geben sie ihr Geld aber für Kinobesuche, für den Friseur und fürs Shoppen aus. Auch der Ausgang spielt dabei natürlich eine entscheidende Rolle: Hier geben die Jugendlichen einen grossen Teil ihres monatlichen Taschengelds aus. Dabei ist das Ausgangsverhalten der Jugendlichen ziemlich unterschiedlich.

Viel Geld für Alkohol

Die meisten befragten Jugendlichen bleiben für den Ausgang entweder in ihrem Dorf oder gehen nach Bern oder Freiburg in den Ausgang. In den Städten werden Clubs, Bars und Pubs aufgesucht, in denen sehr viel Geld für Alkohol ausgegeben wird. Nur ein Zehntel der Befragten gibt jedoch sein Geld für Cannabis aus. Doch nicht jeder, der Cannabis konsumiert, kauft es sich selber. Deshalb dürfte nach Einschätzungen der ZiG-Reporter die Zahl der «Kiffer» etwa gleich gross sein wie diejenige der Alkoholkonsumenten. Für viele Jugendliche bedeutet Ausgang aber auch, zu Hause mit Freunden Zeit zu verbringen. Dabei kann es jedoch auch sehr häufig zu Alkoholkonsum kommen. Trotz der Ausgaben für den Ausgang und allgemein für die Freizeit denken die meisten Jugendlichen auch an ihre Zukunft: 73 Prozent der Befragten legen monatlich einen Teil ihres Geldes auf die Seite.

Alkohol

Schnaps als Grippe-Hausmittel

Alkoholische Getränke sind nicht nur im Ausgang der Jugendlichen beliebt. Sie gelten auch als vielfältig anwendbares Hausmittel bei Krankheiten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Rum. Wenn dieser mit Honig und natürlichem Vitamin C kombiniert und eingenommen wird, beginnt der Körper zu schwitzen. So sterben die Bakterien im Körper ab. Ein Gemisch aus Rum mit heissem Wasser, frisch gepresstem Zitronensaft und etwas Honig wirkt zudem beruhigend auf den Körper, wodurch das Einschlafen besser gelingt. Bei der Heilung einer Grippe kann das durchaus positiv sein. Denn bei genügend Schlaf fühlt sich der Erkrankte am nächsten Morgen bereits viel fitter als am Vortag.

Laura Lauper, Anaïs Schmutz und Rahel Schneuwly

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