Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Autodoktor mit dem feinen Farbgespür

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Es ist wie bei Frauen und ihren Kleidern: Einer Blondine stehen nicht dieselben Farben wie einer Brünette.» Wer mit Roland Dervey über die Lackierungsfarben von Autos spricht, muss sich auf fantasievolle Vergleiche gefasst machen. Der 54-jährige Karossier sitzt in seinem Büro in Granges-Paccot und erklärt die Automobil-Farbtrends der letzten Jahre: «So genannte Flash-Farben, die je nach Einfallswinkel des Sonnenlichts verschiedene Reflexionen zeigen, sind gross im Kommen.» Auch die aus Teflon bestehenden Aufkleber, mit denen derselbe Effekt erzielt werden könne, seien gefragt. Dervey hält aber fest, dass solche auffälligen Designs nicht zu jedem Auto passten; einem Mercedes etwa stehe sein meist silbergraues Gewand immer noch am besten.

Technik erleichtert vieles

Obwohl Roland Dervey bei RG automobiles tätig ist–derjenigen Garage, welche seit 60 Jahren die offizielle Mercedes-Benz-Vertretung im Kanton Freiburg ist–fällt beim Gang in den Farbenraum auf, dass fürs Lackieren nicht nur Grautöne verwendet werden: Zahlreiche mit Farbtöpfen bestückte Regale machen den kleinen Raum noch enger. Die verschiedenen Farbfacetten sind von blossem Auge teils kaum mehr zu unterscheiden. Bei der Entschlüsselung des Farbspektrums einer Lackierung helfe glücklicherweise ein Fotospektrometer, sagt Dervey. Zudem berechne heutzutage beim Mischen der Computer mittels einer angeschlossenen Waage die einzelnen Farbanteile, fügt er an. «Das macht uns das Leben deutlich leichter.»

Finish im «Farbofen»

Auch im Bereich der Arbeitssicherheit habe man in den letzten zwanzig Jahren dank technischer Hilfe Fortschritte gemacht. So könnten die heutigen Farben zur Vorbereitung des Aufsprühvorgangs mit Wasser statt Lösungsmittel verdünnt werden. Das verhindert giftige Dämpfe, die früher Mensch und Umwelt schadeten. Im Herzstück der Werkstatt, das genau zwischen den Arbeitsbereichen der Karosseriespengler und der Autolackierer, der beiden Karossieruntergruppen, liegt, wird ebenfalls auf die Emissionsverringerung geachtet: Im geschlossenen Raum des «Farbofens» tragen die Autolackierer die endgültige Lackierungsfarbe mitsamt deckender Lackschicht auf, bevor der Raum auf 80 Grad geheizt wird. Ehe die daraus stammende Luft in die Umgebung gelangt, wird sie mehrfach gefiltert.

 

Weiter geht man in der Karosseriewerkstatt das Problem derbeim Abschleifen von alten Lackierungen entstehenden Staubpartikel an. Diese werden entweder direkt vom Schleifgerät eingesogen oderverschwinden elegant in unterirdischen Saugsystemen, mit welchen bis in wenigen Jahren alle Arbeitsplätze in der Halle ausgestattet werden sollen. «Heute haben wir verschiedene Mittel, um unseren ökologischen Fussabdruck zu minimieren», fasst Roland Dervey zusammen.

 Angesprochen auf sein Lieblingsauto antwortet Dervey wie aus der Pistole geschossen. Der Mercedes SLS 350 sei es, ein sportliches, dynamisches, aber dennoch komfortables Fahrzeug. «Mit seinen kraftvoll geschwungenen Linien erinnert es an ein sprungbereites Raubtier», meint er schwärmerisch.

Minutiöse Arbeit

Auf seinem Rundgang geht der Karosserieverantwortliche an einem Arbeitsplatz vorbei, wo ein vom Grossteil seines Gehäuses befreiter Mercedes steht. «Das ist ein 400 000 Franken teurer Wagen, welchen wir umfärben», erläutert er. Letzten Winter hätten er und seine Mitarbeiter zudem einen Rolls-Royce restauriert. «Solche Spezialprojekte haben Seltenheitswert, da geht man mit noch mehr Aufmerksamkeit als üblich ans Werk», meint Dervey. Minutiöse Arbeit sei aber auch bei simplen Reparaturen gefragt, schliesslich fertige der Autolackierer gewissermassen die «Robe des Autos», nachdem der Karosseriespengler es wieder in Form gebracht habe. «Der Kunde erkennt, ob wir mit unserer Arbeit die 100-Prozent-Marke erreicht haben, ob das Fahrzeug also wie neu aussieht», ist sich Roland Dervey bewusst.

Deshalb freue er sich jeweils besonders, wenn er nach einem Blechschaden helfen konnte und der Kunde mit einem Lächeln davonfahre. Das sei ein wenig wie beim Arztberuf: «Es ist ein schönes und motivierendes Gefühl, wenn man jemandem mit einer Reparatur und Fachwissen helfen kann.»

 

 

Drei Fragen: «Ich fuhr eine grosse Himbeere»

R oland Dervey über die unterschätzte Farbe Grau und seine fehlende Konsequenz im Umgang mit der Farbe Rosa:

 

Welches ist Ihre Lieblingsfarben und warum?

Ich mag Grau ganz gern. Diese Farbe wird oft unterschätzt. Gerade bei Mercedes sieht man, dass davon zahlreiche unterschiedliche Facetten existieren, von anthrazit bis hellgrau.

 

Gibt es eine Farbe, die Sie niemals anziehen würden?

Ja, Rosa würde ich nicht tragen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich vor einigen Jahren einen Mercedes-A-Klasse-Wagen in Rosa gekauft habe und ihn während mehrerer Monate gefahren bin. Das Auto sah aus wie eine grosse Himbeere. Im ganzen Kanton gab es neben meinem nur noch ein anderes Auto in dieser Farbe. Später habe ich den Wagen meiner Tochter geschenkt. Sie hat ihn mittlerweile ins Ausland weiterverkauft, wo er trotz seiner 350 000 Kilometer immer noch tadellos läuft.

 

Mit welcher Farbe ver- binden Sie eine besondere Erinnerung?

Da kann ich nicht explizit eine Farbe nennen. Beruflich erinnere ich mich erstens an Farben, die uns Schwierigkeiten bereiteten, zweitens an jene, die einen Wagen zu etwas Besonderem machten, und drittens an diejenigen, die einfach nicht zum Autotyp passten. So finde ich beispielsweise, dass ein roter Mercedes ein No-Go ist, während auf der anderen Seite ein silberner Fiat seltsam aussieht. cz

 

Zur Person

Der Vater war sein Vorbild

Der 1958 im Glanebezirk geborene Roland Dervey eiferte von Kindesbeinen an dem Vorbild des Vaters nach, welcher Mechaniker war: «Auf praktisch allen Fotos bin ich als Kind mit Spielzeugautos zu sehen.» Mit 20 Jahren zog er in den Greyerzbezirk nach Romanens. Zum Karossier und Mechaniker ausgebildet, arbeitete er in einer Garage mit einer acht Personen umfassenden Karosserieabteilung. Später wechselte Dervey zu RG automobiles in Granges-Paccot, wo er seit 17 Jahren Verantwortlicher der Karosserie ist. Mit 17 Angestellten ist die Abteilung eine der kleineren Betriebseinheiten bei RG automobiles, wo insgesamt 140 Mitarbeiter tätig sind.cz

 

Le docteur des autos avec un sens des couleurs

Le carrossier Roland Dervey conçoit depuis plus de trois décennies les «robes» des voitures. Il réalise également des souhaits exotiques, mais se réjouit spécialement si finalement la couleur s’accorde à la marque de la voiture. Les FN lui ont rendu visite dans son atelier.

«Il y va des voitures comme des femmes: les mêmes couleurs ne s’accordent pas avec une blonde comme avec une brune.» Celui qui discute avec Roland Dervey des couleurs de laquage des voitures doit s’attendre à des comparaisons pleines de fantaisie.

Le carrossier de 54 ans est assis dans son bureau à Granges-Paccot et explique les tendances des couleurs des voitures des dernières années: «Les couleurs dites flash qui ont des reflets différents selon l’angle d’incidence de la lumière sont de plus en plus demandées.» De même que les autocollants en téflon permettant d’obtenir le même effet sont également à la mode. Dervey retient cependant que ce genre de design spectaculaire ne convient pas à chaque auto; une Mercedes sera toujours mieux habillée avec son habit le plus souvent gris argenté.

La technique simplifie beaucoup de choses

Bien que Roland Dervey travaille pour RG automobiles – le garage représentant officiellement depuis 60 ans la marque Mercedes-Benz dans le canton de Fribourg – on constate, lors de la visite du local abritant les couleurs, que les teintes grises ne sont pas les seules utilisées pour le laquage. De nombreux rayonnages, sur lesquels se trouvent les pots de peinture, font apparaître le local encore plus petit.

Les diverses facettes de couleurs ne peuvent parfois plus être distinguées à l’œil nu. Une photo spectrométrique aide à décoder un laquage, explique Dervey. Un ordinateur relié à une balance calcule aujourd’hui les diverses proportions des couleurs, ajoute-t-il. «Cela facilite grandement la vie.»

La finition dans le «four à peinture»

Grâce à l’aide de la technique, il a été possible, durant les vingt dernières années, de faire des progrès dans le domaine de la sécurité au travail. Les couleurs lors de leur préparation à la vaporisation peuvent aujourd’hui être diluées avec de l’eau à la place d’un diluant. Cela évite la formation de vapeurs toxiques qui étaient auparavant nuisibles pour l’homme et pour l’environnement.

Un effort pour la diminution des émissions est également porté au cœur de l’atelier, situé exactement entre celui des carrossiers et celui des vernisseurs, les deux sous-groupes de la carrosserie: le local du «four à peinture» où les vernisseurs appliquent la couleur de laquage définitive et le vernis avant qu’il ne soit chauffé à 80 degrés. L’air du four est filtré plusieurs fois avant son rejet dans l’environnement.

Un soin est également porté au problème des particules de poussière provenant de l’abrasion des anciens laquages. Ceux-ci sont aspirés soit directement par la ponceuse soit par un système d’aspiration souterrain, système qui équipera dans quelques années toutes les places de travail dans la halle.

«Nous disposons aujourd’hui de divers moyens pour diminuer notre pression sur l’environnement», résume Roland Dervey.

«La Mercedes SLS 350: un fauve prêt à bondir»

Questionné sur sa voiture préférée, Dervey répond sans aucune hésitation. Il s’agit de la Mercedes SLS 350, un véhicule sportif, dynamique et cependant confortable. «Il fait de par ses lignes puissantes et arrondies penser à un fauve prêt à bondir», commente-t-il avec enthousiasme.

Lors de sa tournée, le responsable de la carrosserie passe devant un poste de travail où se trouve une Mercedes dont la plus grande partie de la carrosserie a été enlevée. «Il s’agit d’une automobile valant 400 000 francs dont nous changeons la couleur», explique-t-il. L’hiver dernier lui et ses collaborateurs ont restauré une Rolls-Royce. «De tels projets spéciaux sont rares, on y travaille avec une attention encore plus grande que d’habitude», relève Dervey.

Quand le client repart avec le sourire aux lèvres

Un travail minutieux est cependant aussi de mise lors de simples réparations, car le vernisseur confectionne finalement la «robe de la voiture», après que le carrossier lui a rendu sa forme.

Roland Dervey est conscient que «le client remarque si nous avons réalisé le top par notre travail, que le véhicule semble donc être comme neuf». C’est pourquoi il se réjouit d’avoir pu aider lors de tôles froissées et que le client reparte avec le sourire aux lèvres.

C’est un peu comme pour un médecin, explique Dervey: «C’est un beau et motivant sentiment, lorsque l’on peut aider quelqu’un par une réparation et des connaissances professionnelles.»

Trois questions: «J’ai roulé dans une grosse framboise»

R oland Dervey et son manque de logique dans l’usage de la couleur rose :

Quelle est votre couleur préférée et pourquoi?

J’aime bien le gris. Cette couleur est souvent sous-estimée. On voit justement chez Mercedes qu’il y a diverses teintes, qui vont de l’anthracite jusqu’au gris clair.

Y a-t-il une couleur que vous ne porteriez jamais?

Oui, je ne porterais pas du rose. Je dois cependant reconnaître que j’ai acheté il y a quelques années une Mercedes classe A de couleur rose et que je l’ai conduite pendant plusieurs mois. La voiture ressemblait à une grosse framboise. Il n’y avait qu’une seule autre voiture de cette couleur dans le canton. J’ai donné plus tard la voiture à ma fille qui l’a entre temps revendue à l’étranger où elle continue de rouler parfaitement malgré ses 350 000 kilomètres au compteur.

Quelle couleur vous évoque-t-elle un souvenir spécial?

Je ne peux citer une couleur plus particulièrement. Je me souviens premièrement des couleurs qui nous ont créé des difficultés, ensuite de celles qui ont fait d’un véhicule quelque chose de spécial et, troisièmement, de celles qui ne vont pas avec le type du véhicule. Je trouve, par exemple, qu’une Mercedes rouge, c’est quelque chose qui ne marche pas, et que, d’autre part, une Fiat grise serait étrange. cz

Bio express

Le père a été son modèle

Roland Dervey, né en 1958 dans le district de la Broye, a imité dès son plus jeune âge son papa mécanicien: «On me voit sur pratiquement chaque photo avec des voitures miniatures». Il a déménagé à l’âge de 20 ans dans le district de la Gruyère, à Romanens. Après sa formation de carrossier et de mécanicien, il a travaillé dans un garage avec huit personnes occupé à l’atelier de carrosserie, avant d’en devenir le chef. Après son passage chez RG automobiles, l’atelier de carrosserie a passé d’une dizaine de personnes à aujourd’hui 17. Malgré cela, le département est l’un des plus petits de RG automobiles qui compte au total 140 collaborateurs. Dervey a été nommé il y a 17 ans responsable de la carrosserie.cz

 

 

Mehr zum Thema