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Der Basler Expo-Schmetterling fliegt in Kerzers

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«Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?» Diese Frage stellte sich Edward N. Lorenz, der Miterfinder der Chaostheorie, 1972. Der Kanton Basel-Stadt nahm die Frage als Grundidee für ihren Auftritt an der Weltausstellung in Mailand vor einem Jahr und liess einen Schmetterling aus Metall bauen. Das fünf Meter hohe und 800 Kilogramm schwere Werk des Künstlers Dieter Thiel steht nun in Kerzers beim Eingang ins Papiliorama. Es ist ein Geschenk des Kantons Basel-Stadt.

Kerzers als Wunschort

«Es war eine schöne Überraschung, dass uns Basel den Schmetterling schenken will», sagte Caspar Bijleveld, Direktor des Papilioramas, an der gestrigen Einweihung des Welt­ausstellungs-Schmetterlings in Kerzers. Für Basel-Stadt sei klar gewesen, dass der Schmetterling ins Papiliorama gehört, sagte Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing Basel-Stadt. «Das Papiliorama ist unser Wunschort.» Es sei schön, dass der Schmetterling nach der Weltausstellung nun weiterhin Freude bereitet. «460 000 Besucherinnen und Besucher haben den Schmetterling in Mailand gesehen, er war einer der Höhepunkte – nun werden es noch viele Besucher mehr», freut sich Horvath.

Beflügelt von Solarstrom

In Mailand bewegte der Falter seine Flügel mit Strom aus dem Kabel. Nun ist es Solarstrom, der ihn beflügelt. Wie schnell die Flügel des Insekts schlagen, ist abhängig davon, wie viel Sonnenenergie es erhält. Dafür hat Amadeus Wittwer von der Energiegenossenschaft gesorgt. «Der Schmetterling ist damit auch ein Symbol für die Energiewende», sagte Wittwer an der Einweihung.

Eine Erfolgsgeschichte

Es kommt nicht von ungefähr, dass Basel den Schmetterling dem Papiliorama schenkt, Basel und Kerzers pflegen bereits seit Jahren gute Beziehungen. Der Schmetterling ist bereits das zweite Ereignis dieses Jahr, welches dies unterstreicht: Ende September kam eine Titanwurz als Leihgabe vom Botanischen Garten der Universität Basel ins Papiliorama (die FN berichteten). Die Amorphophallus titanum ist die grösste Blume der Welt und soll einige Jahre in Kerzers bleiben und blühen.

Aber auch sonst sei die Beziehung des Papilioramas mit der Nordwestschweiz eine Erfolgsgeschichte, sagte Bijleveld. Denn schliesslich besuchten überdurchschnittlich viele Touristen aus den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land das Papiliorama.

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