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Der Besuch der sauertöpfischen Tante macht aus den Flitterwochen ein Chaos

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier

Die Premiere des Schwanks «Alles fest im Griff» am Sonntagnachmittag im Hirschen Plaffeien war bis auf den letzten Platz besetzt. Für die Theatergesellschaft Plaffeien ist es die 35. Saison. Und das Stück entspricht allen Regeln des Schwankes: Das frisch vermählte, bereits ein wenig angegraute Ehepaar Klara und Seppi hatten sich auf ihre Flitterwochen gefreut. Doch dann kündigt die Erbtante Anna-Maria, eine alte, herrische Junggesellin, ihren Besuch an.

Der Ehemann, der Diener

Aus Angst, die Tante (Renate Blanchard) könnte sie enterben, ihr die Pension Sonnenschein wegnehmen, beschliessen die Frischvermählten, ihre Hochzeit geheim zu halten. Seppi wird zum Hausdiener degradiert und muss ins Zimmer für die Bediensteten umziehen.

Doch damit nicht genug: Klara, gespielt von Tamara Gauch, erhält einen Heiratsantrag vom reichen Nachbarn Leopold (Angelo Hayoz), bei dem sie auch noch Schulden hat. Und Seppi, gespielt von Elmar Zbinden, muss eine deutsche Touristin (Brigitte Neuhaus) abwimmeln, die ihn zum Ferienflirt auserkoren hat. In der verzwickten Situation kommt der Retter in Person von Seppis Vetter Pauli (Urban Mauron). Mit einem zünftigen Schnaps schafft er es, das Chaos zu entwirren.

Ein bayrisches Stück

Mit dem Dreiakter zielte die Theatergesellschaft direkt aufs Zwerchfell des Publikums und traf ins Schwarze: Ob Seppis schlitzohrige Versuche, die Tante loszuwerden, oder Vetter Paulis listige Schlichtungsstrategie, die Schauspielerinnen und Schauspieler hatten die Aufmerksamkeit und die Lacher auf ihrer Seite.

«Wir hatten Respekt vor den grossen Hauptrollen», sagte Bernadette Aeby nach der Premiere. Gemeinsam mit Astrid Haas führte sie die Regie des Stücks. Die beiden Hauptdarsteller, Seppi und Klara, hatten je gegen 300 Einsätze. «Alle haben ihre Rollen aus dem Bayrischen auf Senslerdeutsch übersetzt», sagte Aeby. Der Aufwand sei sehr gross gewesen. Mit den Proben hat die Theatergesellschaft bereits Mitte Oktober begonnen. Die Motivation sei in dieser Zeit immer gut gewesen, sagte Aeby. «Besonders, seit wir mit den Kostümen und auf der Bühne probten.»

«Alles fest im Griff», Plaffeien, Hirschen, noch bis 12. Februar. Infos im Netz: home.rega-sense.ch/theaterplaffeien/

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