Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Captain ist zurück an Bord

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Die Rolle von Julien Sprunger bleibt natürlich unverändert. Er ist unser Captain, und er ist einer, der offensiv für die Differenz sorgen muss», sagte Gottéron-Trainer Christian Dubé gestern nach dem Training. Genau acht Wochen nachdem sich Sprunger im zweiten Saisonspiel in Langnau bei einem Zusammenprall mit Robbie Earl am Innenband verletzt hatte, setzt Dubé heute im Heimspiel gegen Genf gleich wieder voll auf seinen Stürmer. Sprunger wird mit David Desharnais und Killian Mottet den Paradesturm bilden. «Julien braucht einen Center, der ihm die Pucks gut auflegt, davon haben wir nicht Dutzende. Er hatte viel Zeit zum Trainieren, ist schon seit einer Weile wieder auf dem Eis. Ich wüsste nicht, warum es nicht klappen sollte.»

«Völlig frei im Kopf»

Sprunger selbst ist ebenfalls zuversichtlich. «Ich fühle mich gut. Als ich die ersten Male allein auf dem Eis war, hatte ich nur die Verletzung im Kopf, achtete bei jeder Bewegung darauf, wie das Knie reagierte», so der Stürmer, «doch sobald man im Mannschaftstraining ist, muss man an den Puck, das System, die Mitspieler und so weiter denken – da hat man dann gar keine Zeit mehr, sich gross Gedanken zu machen. Mittlerweile bin ich deshalb völlig frei im Kopf.»

Er fühle sich fit, auch wenn der Matchrhythmus selbstverständlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung darstelle. «Ich werde wohl noch einige Monate kleine Schmerzen haben, die verschwinden nicht von heute auf morgen. Aber das ist normal.»

Am 18. September schrieb Gottéron im Communiqué, Sprunger werde «mindestens zwei Monate» ausfallen. Es sei eine Verletzung, bei der man je nach Heilungsverlauf zwei bis drei Monate ausfalle, sagte gestern auch Sprunger. Er befindet sich somit sogar noch knapp unter dem Minimum. Macht er sich nicht Sorgen, dass sein Comeback womöglich zu früh kommt? «Nein, ich habe grünes Licht vom medizinischen Staff erhalten. Das sind Profis, die würden nie ein Risiko eingehen.»

Wenn Sprunger in der Vergangenheit lange ausgefallen war, dann fast immer wegen Kopfverletzungen. «Die Knieverletzung war definitiv einfacher zu erdulden. Ich wusste von Anfang an genau, was ich hatte und wann ich zu welcher Etappe übergehen konnte, während dir eine Gehirnerschütterung zwei Wochen, ein Jahr oder das ganze Leben Sorgen bereiten kann.»

Die gleiche Spielvision

Nichtsdestoweniger brennt Sprunger natürlich darauf, wieder ins Geschehen einzugreifen. Er werde ein wenig Anpassungszeit benötigen. «Aber David (Desharnais), Kiki (Mottet) und ich haben die gleiche Spielvision, wir sollten uns schnell finden. Wir sind alle Offensivspieler. Das Spiel von Kiki kenne ich schon seit Jahren, und bei David konnte ich in den letzten Wochen zuschauen, wie er förmlich explodiert ist. Ich freue mich, zusammen mit ihm zu spielen.»

Gewöhnen müsse er sich auch noch an das neue System, schliesslich habe er noch nie unter dem Trio Dubé/Simpson/Rosa gespielt. Auf die Frage, ob die zusätzliche offensive Freiheit nach der Entlassung von Trainer Mark French sein Spiel womöglich beflügle, schmunzelt der 33-Jährige. «Offensive Freiheit ist natürlich durchaus etwas, das ich meine ganze Karriere lang immer gemocht habe.»

Kader

Auch Bykow kurz vor Comeback

Die Rückkehr von Julien Sprunger hat verschiedene Auswirkungen auf die Sturmlinien. Erstens dürfte sie die zuletzt stark forcierten David Desharnais und Viktor Stalberg – mit 21:24 beziehungsweise 20:34 Minuten Eiszeit die Nummern drei und sechs aller Stürmer in der Liga – ein wenig entlasten. «Seit ich Trainer bin, haben wir oft auf die gleichen Spieler gesetzt. Juliens Rückkehr tut deshalb in diesem Bereich sicher gut», sagt Christian Dubé. Gleichzeitig sorgt sie auch für ausgeglichenere Sturmlinien. So dürfte nebst dem Paradeblock auch die Linie um Viktor Stalberg und Daniel Brodin – wahrscheinlich mit Flavio Schmutz als Center – für Offensivpower sorgen.

Ebenfalls intensiv mittrainiert, wenn auch mit einem andersfarbenen Trikot, hat gestern Andrei Bykow. «Wir schauen von Tag zu Tag, aber sein Heilungsprozess verläuft positiv. Ich hoffe, dass er im Verlauf der nächsten zehn Tage sein Comeback gibt», so Dubé, der heute auch ohne den verletzten Nathan Marchon auskommen muss. Torhüter Ludovic Waeber steht zudem beim Partnerteam Ajoie in der Swiss League im Einsatz.

Während der Nationalmannschaftspause waren übrigens Sean Simpson und Pavel Rosa für das Training verantwortlich, da Dubé in Helsinki am Karjala-Cup war, um Spieler zu beobachten.

fm

Die heutigen Spiele: Gottéron – Servette 19.45. ZSC Lions – Lugano 19.45

Der heutige Gegner

Fakten zu Servette

• Auswärts kam Servette in den letzten Wochen überhaupt nicht auf Touren. Auf fremdem Eis verloren die Genfer zuletzt fünfmal in Folge.

• Der US-Amerikaner Tommy Wingels ist mit 7 Toren und 15  Assists nicht nur Genfs Topskorer, sondern gleichzeitig auch der zweitbeste Skorer der Liga.

• Tanner Richard, der erst sechs Saisonspiele absolviert hat, gibt nach überstandener Verletzung heute sein Comeback.

fm

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema