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Der Chef der Wildhüter verlässt das Amt für Wald, Wild und Fischerei

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Im August 2013 begann Marc Mettraux seine Arbeit als Sektorchef beim Amt für Wald, Wild und Fischerei. Er hatte keine einfache Aufgabe: Im Amt und insbesondere bei den Wildhütern hatte es zuvor turbulente Zeiten gegeben, und auch mit den Jägern gab es Knatsch. In der Folge wurden zwei Bereiche zum Sektor Fauna, Biodiversität, Jagd und Fischerei zusammengelegt. Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Reorganisation lag bei Mettraux.

Die Reorganisation sei im Grossen und Ganzen gelungen, sagt Marc Mettraux, der sich laut Mitteilung der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft entschlossen hat, das Amt per Ende März zu verlassen. Er habe viele Projekte realisieren können, sagt Mettraux auf Anfrage und zählt auf: Die neue Pflegestation für Kleintiere Rita Roux im Naturhistorischen Museum Freiburg, die neue kantonale Fischzuchtanlage in Estavayer-le-Lac, die Wildruhezone in La Berra, die Vereinfachung des Jagdgesetzes. «Auch das Verhältnis zwischen dem Amt und den Jägern hat sich verbessert», sagt Mettraux.

Ein Zahlenmensch

Er gehe, einerseits, weil er das Gefühl habe, seine Arbeit getan zu haben, andererseits, weil die Funktion als Sektorchef sehr anspruchsvoll und politisch war. Er habe den Wunsch, wieder in seinem früheren Bereich tätig zu sein: Mettraux hatte 22 Jahre lang bei der Eidgenössischen Finanzkontrolle als Prüfexperte gearbeitet. «Ich möchte wieder mit Zahlen zu tun haben», sagt er. Welche Stelle er antreten werde, sei noch nicht spruchreif, so Mettraux.

Audit zu Patentgeldern

Hat sich die Zusammenarbeit mit den Jägern verbessert, so ist das Verhältnis zwischen Amt und Fischern zurzeit angespannt: Im Moment prüfen Auditoren, ob das Amt Patentgelder korrekt eingesetzt hat. Freiburger Fischer kritisierten, dass das Amt die Gelder aus den Fischereipatenten nicht für den Fischbesatz verwendet hat (die FN berichteten). «Ich denke, dass wir nicht gegen das Gesetz verstossen haben» sagt Mettraux und hofft, dass das Audit das Amt entlasten werde.

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