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Der Discounter hat Grosses vor

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Der Discounter hat Grosses vor Mit dem Logistikzentrum Domdidier will «Aldi» in der Romandie Fuss fassen In Domdidier plant «Aldi» ein Logistikzentrum mit 180 Arbeitsplätzen. In einer Woche soll der Generalrat über den Landverkauf an den deutschen Discounter entscheiden. Von PATRICK HIRSCHI Die deutsche Billigkette «Aldi» will auf dem Schweizer Markt mitmischen, wie sie bereits vor einigen Monaten mitgeteilt hat. «Und wir sprechen wirklich von der ganzen Schweiz», betonte Sprecher Sven Bradke an der Medienkonferenz vom Freitag in der Turnhalle Domdidier. «Aldi Suisse» mit Hauptsitz in Embrach ZH plant ein Zentrum, von dem aus die Produkte in sämtliche westschweizer Filialen geliefert werden können. Das Grundstück befindet sich zwischen der Autobahnausfahrt Avenches und dem Dorfeingang. Gemäss Francis Schouwey, Vize-Syndic von Domdidier, geht es um rund 130 000 Quadratmeter. Der Generalrat wurde am Donnerstag über das Projekt informiert. Am 8. November soll er entscheiden, ob das Land verkauft wird. Gemäss Schouwey beträgt der Quadratmeterpreis zwischen 85 und 90 Franken. Das Logistikzentrum würde über eine Lagerfläche von 40 000 Quadratmetern verfügen, dazu etwa 2000 Quadratmeter für Büros. Sven Bradke schätzt, dass «Aldi» etwa 50 Millionen Franken in das Zentrum investieren wird. 180 Arbeitsstellen sind vorgesehen, neben Lagermitarbeitern und Lastwagenchauffeuren sollen auch rund 45 Personen in der Verwaltung und im Management tätig sein. Dereinst sollen 60 bis 80 Aldi-Märkte von Domdidier aus beliefert werden. Gemäss Bradke sind zurzeit erst Baubewilligungen für Filialen in der Deutschschweiz erteilt worden. «Aber wir haben rund 30 bis 40 Projekte für Standorte in der Romandie», fügt er hinzu. Unter anderem steht ein Projekt in Granges-Paccot zur Diskussion. Paletten statt Verkaufsregale «Aldi» setzt vorwiegend auf Lebensmittel. Um Kosten zu sparen, steht die Ware im Laden statt in Regalen auf Paletten, die im Logistikzentrum vorbereitet worden sind. Im Gegensatz zu anderen Detaillisten macht Aldi keine Aktionen. Eine Ausnahme bildet saisonale Non-Food-Ware, die nur in einem gewissen Zeitraum angeboten wird, wie zum Beispiel Badeartikel. Das Angebot beschränkt sich auf rund 700 Artikel. Die Ware soll rasch gefunden werden. «Aldi» sei kein Laden zum Verweilen, betont Bradke. Das Sortiment besteht in erster Linie aus Eigenmarken, die vorwiegend in der Schweiz produziert werden sollen. Sven Bradke könnte sich vorstellen, dass das Logistikzentrum Domdidier Frisch- und Backwaren aus der Region einkauft. Die Eröffung ist für das Jahr 2006 vorgesehen. Seit über 90 Jahren ein Familienbetrieb Die Familie Albrecht eröffnete 1913 in Essen (Nordrhein-Westfalen) ein erstes Lebensmittelgeschäft. Die Söhne Theo und Karl haben den Betrieb übernommen und stetig ausgebaut. 1960 gab es bereits 300 Geschäfte mit dem Namen Aldi. Zu diesem Zeitpunkt haben die beiden Inhaber das Imperium in zwei unabhängige Unternehmen namens «Aldi-Nord» (Theo) und «Aldi-Süd» (Karl) eingeteilt. «Aldi-Süd» besteht heute aus 55 selbständigen Gesellschaften mit über 3000 Filialen. «Aldi-Suisse» ist eine Tochtergesellschaft von «Aldi-Süd». hi

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