Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Energiepark Düdingen ist ein Vorbild

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Bestechend» sei das Konzept, das dem Energiepark Düdingen zugrunde liege, sagte Martin Rufer vom Netzwerk Agrocleantech. Hinter diesem steht der Schweizerische Bauernverband (SBV). Bei einer Pressekonferenz betonte Rufer gestern die Stärke des Unternehmens von vier lokalen Bauern: «Sie produzieren hier nicht nur Energie. Sie nutzen auch die entstehende Abwärme.»

 Denn im Energiepark, der diesen Frühling eröffnet wurde (die FN berichteten), werden mit der Wärme aus der Verbrennung des selbst produzierten Biogases Holzpellets getrocknet. «Man nutzt alles an Energie, was anfällt. Das führt zu einer hohen Effizienz», sagte Rufer. Deshalb werde sein Netzwerk den Ansatz der vier Sensler unter den Schweizer Bauern verbreiten. Hubert Grossrieder, einer der Initianten des Projekts, sagte, sie seien aus Landwirten Unternehmer geworden. Und: «Das eröffnet uns neue Perspektiven.» Sie seien vom Erfolg ihres Projekt überrascht worden.

Eigenbedarf selbst decken

Für die Fachleute ist es wichtig, dass die Landwirtschaft das Ihrige zum Schutz des Klimas und zur Energieversorgung beiträgt. Sie haben eine entsprechende Studie ausgearbeitet. Das Netzwerk Agrocleantech unterstützt die Bauern bei der Umsetzung, beispielsweise indem es über Sparpotenzial bei Klimaschädlingen informiert–in erster Linie bei der Tierhaltung oder der Wärmedämmung in den Gebäuden. Die Bauern werden ermuntert, auf ihren Höfen Elektrizität und Wärmeenergie zu produzieren. «Sie sollten die Eigenversorgung sichern und Überschuss produzieren», betonte Hans-Christian Angele von Agrocleantech. Die Bauern könnten damit Betriebskosten sparen und bald mit dem Verkauf von Kohlendioxid-Zertifikaten zusätzliches Geld hereinholen. «Eigenversorgung ist keine Utopie», so Rufer.

 Für den Freiburger Nationalrat und SBV-Direktor Jacques Bourgeois ist es wichtig, dass sich das Engagement für die Bauern finanziell lohnt. Und: «Sie brauchen Investitionssicherheit.» So könnten sie die Ernährungssicherheit für die Bevölkerung garantieren. Bourgeois sieht noch viel Handlungsbedarf bei der Unterstützung der Bauern: bei der Erteilung von Bewilligungen, der Raumplanung oder der Gestaltung der Vergütung für die Produktion.

Agrocleantech gibt das Potenzial der Schweizer Landwirtschaft für die Produktion von Strom und Wärme zusammen mit 3400 Gigawattstunden pro Jahr an–das ist mehr als die aktuelle Produktion des AKW Mühleberg. Zurzeit werden aber nur 40 Gigawattstunden produziert, 2,2 davon im Energiepark in Düdingen.

Mehr zum Thema