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«Der Enthusiasmus ist nach wie vor da»

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«Der Enthusiasmus ist nach wie vor da»

RVS-Präsident Daniel Lehmann zieht eine Bilanz

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe sich der Regionalverband See (RVS) gut positioniert, so Präsident Daniel Lehmann im Gespräch mit den FN. Vor allem im Bereich Tourismus habe man grosse Schritte gemacht.

Mit DANIEL LEHMANN sprach
CORINNE AEBERHARD

Seit fünf Jahren gibts den RVS. Mit viel Enthusiasmus wurde er gegründet. Haben sich die Erwartungen erfüllt?

Der Enthusiasmus ist nach wie vor vorhanden. Die Notwendigkeit der Organisation bestätigt sich mehr denn je. Eine durchgeführte Analyse zeigte, dass man vor allem im touristischen Bereich grosse Fortschritte gemacht hat was die Promotion anbelangt. Das war auch die ursprüngliche Motivation für die Gründung. Im wirtschaftlichen Bereich müssen sicher noch mehr Bedürfnisse abgedeckt werden.

Für die Wirtschaft will der RVS vor allem als einheitlicher Ansprechpartner für die kantonale Wirtschaftsförderung und für interessierte Unternehmen auftreten. Im Kulturbereich kann der RVS in erster Linie Informationsplattform sein. Der RVS will vor allem eine ganzheitliche Standortförderung betreiben. Die Hauptaufgaben sind Koordination und Kommunikation. Letzteres sowohl gegen innen und aussen. Das hat nach wie vor Gültigkeit.

Vieles tönt vage. Was hat der Verband konkret erreicht?

Wir sind am Anfang mit Konzeptarbeit gestartet, die zwar wichtig, aber letztendlich doch zu theoretisch war. Schnell haben wir gesehen, dass uns nur konkrete Projekte vorwärts bringen. Mittlerweile haben wir einen einheitlichen touristischen Auftritt für alle drei Teile unserer Region (Murten, Kerzers, Vully). Die Zusammenarbeit mit dem kantonalen Tourismusverband oder die Internetplattform für die Kultur sind weitere konkrete Projekte. Als Arbeitsinstrument für die Gemeinden und die Wirtschaftsförderung hat der Verband ein Inventar der zur Verfügung stehenden Industriezonen erstellt.

Bei der Gründung sprach man davon, Synergien zu nutzen. Gibt es aber nicht schon zu viele Verbände, die dasselbe machen?

Ich bin der Überzeugung, dass es den RVS braucht. Wir konnten bei der Gründung klar machen, dass der RVS eine Arbeit macht, die andere Verbände nicht machen und die dringend nötig ist. Am ehesten gibt es Überschneidungen mit dem Gemeindeverband, doch ist auch hier die Aufteilung klar: Für politische Fragen ist der Gemeindeverband zuständig, für die Promotion der RVS. Die Aufgaben sind so unterschiedlich, dass es nicht sinnvoll wäre, die beiden zusammenzulegen. Es werden aber Synergien genutzt respektive es kommt zu einem Schulterschluss von Politik und Promotion. Bevor es den Regionalverband gab, war alles verzettelt und für eine Anfrage gab es unzählige Ansprechpartner. Der RVS ist nun der Partner für die ganze Region.

Die breite Bevölkerung kennt den RVS nicht. Was tun Sie, damit er besser wahrgenommen wird?

Dass man den Verband als solchen wenig wahrnimmt, stört mich nicht. Wir wollen als Region wahrgenommen werden, die interessiert, nicht als Verband.

Was sind die kommenden Ziele?

Wegen des neuen Tourismusgesetzes müssen wir das Finanzierungskonzept anpassen. Zudem soll der Expo-Schwung für die Region 3-Seen-Land weiter genutzt werden. Da wollen wir dran bleiben. Was den wirtschaftlichen Teil anbelangt, so wollen wir die Industrie überzeugen, dass sie bei den gemeinsamen Anstrengungen zur Standortförderung auch mitmacht. Auch die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg (Waadt und Bern) soll gefördert werden.

Wo befindet sich der Regionalverband See in fünf Jahren?

Wir wollen den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Viele gegenwärtige Aufgaben werden auch in fünf Jahren noch aktuell sein.

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