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Der erste Besuch im Equilibre

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Corinne Egger

Am 13. Februar wurde im neuen Gastspielhaus in Freiburg, im Equilibre, die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht aufgeführt. Es ist eines der bekanntesten wie auch beliebtesten deutschen Theaterstücke.

Ich war vor allem darauf gespannt, das Equilibre von innen zu sehen. Der Bau des Theaters sorgte bekanntlich wegen seines Aussehens für Kritik. Betritt man die Eingangshalle, fällt einem sofort auf, dass sie sehr edel wirkt, weil alles in Schwarz und Weiss gehalten ist. Zudem springt ins Auge, dass die Wände nicht gerade sind und es keine Ecken gibt – so wie man es bereits vom Westside her kennt.

Sobald die Glocke läutet, suchen alle Zuschauer ihre Plätze. Wenn man den richtigen Eingang benutzt, findet man seinen Platz sehr schnell. Die Bühne und die Zuschauerplätze sind ganz schwarz. Was jedoch am meisten auffällt, ist der Platzmangel. Die Reihen sind sehr nahe beieinander, und grössere Leute finden kaum Platz für ihre Beine. Bei einer Vorstellung, die drei Stunden dauert, ist dies nicht sehr bequem.

Das Theaterstück fand ich sehr unterhaltsam. Da wir das Buch bereits im Unterricht gelesen hatten, kannte ich die Geschichte schon. Was das Stück vor allem interessant macht, sind die vielen Lieder. Für Lacher sorgte die sogenannte Platte, die Verbrecherbande von Mackie Messer. Die Leistung der Schauspieler fand ich ebenfalls überzeugend. Man merkte ihnen an, dass sie grossen Spass hatten.

Ein Kritikpunkt hätte ich: die Länge der Vorstellung. Mit der Pause dauerte das Stück über drei Stunden – und somit eine halbe Stunde länger als vorgesehen. In der letzten halben Stunde war es mühsam, sich zu konzentrieren, und ich sehnte das Ende herbei. Alles in allem war es eine gelungene Vorstellung, und ich hoffe, dass in Zukunft noch mehr deutsche Theaterstücke den Weg ins Equilibre finden.

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