Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der erste Schritt in Richtung Ligaerhalt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Viel wurde bei Ärgera Giffers im Vorfeld der Playout-Serie gegen Frauenfeld besprochen, angeschaut und diskutiert. Das Ziel der Freiburgerinnen ist klar: die Serie gegen diesen unangenehmen Gegner so rasch wie möglich mit drei Siegen beenden und so die Saison doch noch versöhnlich und nicht in der Ligaqualifikation abschliessen – eine schwierige Saison, die geprägt war von vielen Verletzungen, nicht umgesetzten Vorsätzen und teils fehlendem Glück.

Im ersten Duell am Sonntagnachmittag gelang Ärgera ein guter Start. Zwar konnte das erste Powerplay nicht ausgenützt werden, doch der Ball war oft in den Reihen der Freiburgerinnen. Das verdiente 1:0 fiel in einer für die Playouts typischen Manier: Der Ball kam von Sabrina Friedberg vor das Tor, wo ihn Valentina Dazio irgendwie in die Maschen stochern konnte. Kein schön he­rausgespieltes Tor also, aber in der Endabrechnung genau gleich viel wert. Noch im Startdrittel ergatterte sich Eliane Ganz nach einer hektischen Situation in der Zone von Ärgera den Ball, zog übers ganze Feld davon und liess die Frauenfelder Torhüterin aus einem eigentlich unmöglichen Winkel aussteigen. Es war die richtige Reaktion in der aufgeheizten Atmosphäre in der Halle.

Hattrick von Walther

Kurz nach Wiederanpfiff war es Fabienne Walther, die sich den Ball erlaufen konnte und gleich den nächsten Treffer für Ärgera erzielen konnte. Nun war die Partie so richtig lanciert. Frauenfeld drückte vermehrt und spielte aggressiver, konnte Ganz aber nur regelwidrig stoppen. Den fälligen Penalty verwertete die Stürmerin jedoch nicht. Da Ärgera nachlässig wurde, kam Frauenfeld besser ins Spiel und konnte Chancen erzwingen. Torhüterin Sarah Berger machte aber jede noch so grosse Möglichkeit zunichte, bis ihr kurz vor Spielmitte doch ein Ball entglitt. Doch anders als noch oft in der Qualifikation brach Ärgera danach nicht ein. Im Gegenteil, nach grossartiger Vorarbeit von Jana Kolly stellte Lea Bertolotti 13 Sekunden später den 3-Tore-Vorsprung wieder her. Der Bann war gebrochen, auch wenn sich Ärgera weiterhin den einen oder andern Fehlpass leistete, was dem Gegner Raum und Zeit für teilweise hochkarätige Chancen gab.

Nach der zweiten Pause trat das Heimteam deutlich energischer und konsequenter auf als die Gäste. Doch spätestens Berger stoppte jeden Ball, und so konnte Ärgera doch ein wenig von Glück reden, dass es den Thurgauerinnen nicht gelang, einen weiteren Treffer zu erzielen. Im Gegenzug konnte Walther ihren zweiten Treffer feiern. Es war auch die Stürmerin, die das dritte Powerplay der Freiburgerinnen verwertete. Zehn Minuten vor Ende führte Ärgera mit 6:1. Dieser Vorsprung konnte über die Zeit gebracht werden.

Dem Team von Jan Jungo gelang damit der erste Schritt in Richtung Ligaerhalt. Am Samstag in Giffers (19.30 Uhr) dürfte auf die Freiburgerinnen aber eine noch härter umkämpfte Partie warten. Das Resultat aus Spiel 1 sieht deutlich aus, die Partie verlief aber überhaupt nicht einseitig. Es wird abermals viel Kraft brauchen, um den zweiten Schritt machen zu können.

Telegramm

Frauenfeld – Ärgera Giffers 1:6 (0:2, 1:2, 0:2)

Kantihalle Frauenfeld. 125 Zuschauer. SR  Begré/Birbaum. Tore: 13. V. Dazio (S.  Friedberg) 0:1. 17. E. Ganz 0:2. 22. F.  Walther (M. Stump) 0:3. 28. L. Hofmann (I. Räss) 1:3. 29. L. Bertolotti (J. Kolly) 1:4. 49. F. Walther 1:5. 52. F. Walther (M.  Stump) 1:6. Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen UH Red Lions Frauenfeld.

Playout-Final (best of 5). Stand: 0:1

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema