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Der FC Freiburg gleicht zu neunt aus

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Verdientes Remis bei Favorit Urania Genf trotz Unterzahl

Autor: Von EMANUEL DULA

Mit viel Glück ging die Heimelf nach einer Stunde in Führung, als Freiburg bereits zu zehnt spielte. Als ein zweiter Spieler unter die Dusche musste, gab man dem FCF nicht mehr viel Kredit. Doch die junge Mannschaft kämpfte weiter und kam durch den erst 17-jährigen Mbiya zum hochverdienten Ausgleich.

Viel Moral gezeigt

Der FC Freiburg lebt noch, dies obwohl man erst drei Punkte auf dem Konto hat und in der Meisterschaft noch nie gewonnen hat. Bereits in Naters wurde phasenweise gut gespielt, am Samstag in Genf war man dem Zweitplatzierten schlicht überlegen. Aber leider vergab man einmal mehr die besten Möglichkeiten, zudem hatte man Pech mit einem Schiedsrichter, der sehr einseitig pfiff; es war manchmal gar grotesk, wie er auf Genfer Seite alles durchgehen liess, die Freiburger aber sofort bestrafte! Während Menanna trotz rüder Attacken ungeschoren davonkam, musste Mollard nach seinem zweiten Foul ebenso vom Platz wie Zambaz nach seiner zweiten Reklamation! Dass mit neun Mann noch ausgeglichen wurde, zeugt von der intakten Moral und dem vorhandenen Potenzial in der Truppe von Rocky Rojevic.

Rysers grosse Chancen, umstrittener UGS-Treffer

Die Partie begann gleich mit einer klaren Möglichkeit durch Ryser, den Nachschuss vergab Cheminade (6.). Freiburg war die initiativere und so auch die bessere Mannschaft, die Genfer kamen während der gesamten ersten Halbzeit zu keiner einzigen Chance – auch ein Verdienst der starken FCF-Hintermannschaft. Nachdem auch Grandgirard am Torwart gescheitert war, kam man kurz vor der Pause zur bisher grössten Möglichkeit: Nach einem Angriff dachte alles an ein Abseits, doch der Schiri liess weiterspielen, so dass Ryser ganz allein gegen das Tor ziehen konnte. Er verzog aber schon fast kläglich.Nach der Pause wurde die Partie besser, weil nun auch UGS etwas nach vorne unternahm und durch Menanna und Simo zu Chancen kam. Auf der anderen Seite hatten aber auch Arganaraz und wieder Ryser – sein Schuss wurde auf der Torlinie von einem Verteidiger gestoppt – Chancen. Dann folgten die verhängnisvollen drei, vier Minuten: Zuerst musste Mollard unter die Dusche, kurz darauf ging UGS mit einem sehr umstrittenen Treffer in Führung. Das «Wembley-Tor» gab der schwache Ref nämlich erst im zweiten Anlauf. Bei dieser Aktion wurde Torwart Horovitz sehr unfair angegangen, deshalb intervenierte Zambaz gleich zweimal beim Schiri: Auch er musste unter die Dusche! Zu neunt versteckte sich der FCF nicht etwa, er griff keck an. Dies zahlte sich mit dem Ausgleich aus. Der erstmals im Fanionteam spielende Mbiya schlenzte einen Corner, den er noch selber herausgeholt hatte, per Kopf in die Torecke. Es blieben noch gut zwanzig Minuten zu spielen, Freiburg liess nichts mehr anbrennen, kam durch Gudelj sogar zu einer weiteren guten Chance. So blieb es beim Remis; der eine Punkt war der Minimallohn für die tapferen und besseren Freiburger.

Rocky Rojevic wollte seinen Posten zur Verfügung stellen

Ein aufgebrachter und wütender Freiburg-Trainer Rocky Rojevic konnte sich auch noch eine Viertelstunde nach der Partie nicht beruhigen, dies vor allem wegen der einseitigen Entscheide des Schiris, aber er habe auch gesagt, dass er nach den Vorkommnissen in La Tour nicht mehr über die Refs herziehen wolle! Seine Analyse zur Partie war dann etwas ruhiger: «Wir hätten vor der Pause klar führen müssen, stattdessen kassieren wir ein irreguläres Tor und verlieren noch zwei Spieler, während bei UGS ein Spieler schon nach einigen Minuten eine Tätlichkeit beging. Ich bin sicher, dass wir in Vollbestand, aber wohl auch zu zehnt dieses Spiel gewonnen hätten, wir waren davor ja klar besser als UGS!» Dann kam er auf seine Ankündigung vor Wochenfrist zurück, als er sagte, nach den beiden Auswärtsspielen müsse man Konsequenzen ziehen. «Ich wollte vorschlagen, meinen Posten zur Verfügung zu stellen, nicht wegen der Leistungen des Teams, sondern wegen der Resultate. Doch nun ist dies nicht mehr aktuell, die Mannschaft lebt und hat dies heute eindrücklich bewiesen!»

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