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Der FC Freiburg in der Krise

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 Im Spiel gegen das auf diese Saison hin stark aufgerüstete und deshalb favorisierte Azzurri Lausanne spielte der FC Freiburg fast während des gesamten Spiels in Unterzahl. Bereits in der 7. Minute nahm das Unheil für den FCF seinen Lauf. Captain Alain Bondallaz musste nach einer Intervention gegen M’Futi früh raus–ein strenger Platzverweis, zumindest in den Augen des Betroffenen selbst. «Ich wollte dem Stürmer keinesfalls in die Beine grätschen, deshalb habe ich ihn wohl nur leicht geschubst–und er ist schön gefallen.» Weil der Verteidiger aber seitlich von hinten gefoult und so nach Meinung des Schiedsrichters eine klare Torchance vereitelt hatte, entschied sich dieser für die Doppelbestrafung–Rote Karte gegen Bondallaz und Penalty für Lausanne.

 Dies war letztlich bereits die Vorentscheidung in dieser Partie. Nach acht Minuten einen Spieler weniger auf dem Feld zu haben und 0:1 in Rückstand zu geraten steckt kein Team so schnell weg. Erst recht nicht gegen einen starken Gegner wie die Azzurri, und erst recht nicht der FC Freiburg in der momentanen Verfassung.

Viele Spieler ausser Form

 Kam hinzu, dass dem Heimteam im Sturm Torgarant Karim Chentouf wegen einer Sperre fehlte. So stellte sich früh die Frage, wer für den FCF überhaupt ein Tor schiessen sollte. Dies umso mehr, als mehrere Spieler momentan deutlich ausser Form sind und ohne jegliches Selbstvertrauen spielen. Um aus dem Tabellenkeller herauszukommen, muss sich in Freiburg deshalb schnell etwas ändern–am besten bereits bis zum nächsten Spiel am Sonntag in Martigny. Während Bondallaz dort fehlen wird, kehrt Chentouf wieder zurück. Zudem dürfte auch der neu verpflichtete Kameruner Boma zum Einsatz gelangen.

Hadernder Trainer

Nach dem Paukenschlag zu Beginn musste Freiburgs Trainer Philippe Perret schon früh einen Wechsel vornehmen. Er brachte mit Bourquenoud einen gelernten Verteidiger, für ihn musste Charrière den Platz räumen. Danach verwaltete der Gast fürs Erste die knappe Führung, Freiburg versuchte offensiv etwas zu bewirken–aber ohne Erfolg. Kurz vor Halbzeit fiel dann die endgültige Entscheidung: Ein Prellball gelangte zu M’Futi, der direkt in die Torecke traf. Freiburg lag nun nicht nur mit zwei Toren hinten, auch die Moral war beim Heimteam im Keller. Trotzdem kämpften die Freiburger nach der Pause weiter. Doch das Pech blieb ihnen treu. Denn der dritte Gegentreffer hätte nach einem Handspiel gar nicht zählen dürfen, der vierte Treffer war nur noch eine bittere Zugabe.

In der letzten Viertelstunde traf Alban Ahmeti noch den Pfosten, und Roger Wingeier bewahrte sein Team mit guten Paraden vor einer noch höheren Niederlage.

Trainer Philippe Perret haderte nach der Partie: «Es läuft momentan so ziemlich alles gegen uns. Der frühe Gegentreffer mit dem sehr strengen Ausschluss war schon eine Vorentscheidung. Zumindest hat das Team gekämpft und Charakter gezeigt. Wir dürfen nun nicht aufstecken und müssen an uns glauben, besser werden und um die ersten Punkte kämpfen.»

Telegramm

Freiburg – Azzurri Lausanne 0:4 (0:2)

 

St. Leonhard – 300 Zuschauer – SR: Filipe Morais.

Tore:8. Scalisi 0:1 (Foulpenalty), 43. M’Futi 0:2, 56. N. Marazzi 0:3, 62. Baluzeyi 0:4.

 

FC Freiburg:Wingeier; Déglise, Bondallaz, Ndarugendamwo, Brülhart; Uka (77. Neuhaus), Thurnherr, Charrière (14. Bourquenoud), Dindamba; Deschenaux, Ahmeti (73. Nsingi).

Azzurri Lausanne:Castejon; Baluzeyi, Elefante, Scalisi, Kastrati; Brahimi, C. Meoli, Jimenez, Kabaclman (68. Galokho), Marazzi (77. Arena); M’Futi (83. Priete).

 

Bemerkungen:Freiburg ohne Chentouf (gesperrt) sowie ohne Mason, Yatik und Zaugg (verletzt). Azzurri ohne Monteiro und Teixeira. Verwarnungen: 43. Thurnherr, 54. Marazzi, 65. Brülhart.

Platzverweis: 7. Bondallaz (Foulspiel als hinterster Feldspieler).

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