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Der FC Freiburg ist ein weiteres Mal chancenlos

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Hängende Köpfe vor der Kabine nach blamablen 90 Minuten, ein ratloser TK-Chef Gérald Rossier und ein Trainer Pierre-Alain Schenevey, der offen ausdrückt, dass der FCF in dieser Verfassung ganz einfach nicht 1.-Liga-Niveau aufweise. Zu diesem Zeitpunkt hatte Präsident Antonio Piller den Heimweg längst angetreten. Beim grössten Fussballclub des Kantons herrscht nach fünf gespielten Runden Panik pur. Klar, beim starken Echallens hingen die Trauben für die Gäste recht hoch, aber der biedere Auftritt der Schwarz-Weissen lässt nichts Gutes für die Zukunft erahnen. Nur gerade zwei Tore erzielte der Traditionsclub bisher. Am Samstag musste Echallens-Hüter Ludovic Zwahlen keinen einzigen richtigen Schuss abwehren. Zum akuten Stürmerproblem sagt Schenevey, dass selbst dann, wenn die finanziellen Mittel vorhanden wären, im Moment sicher kein Goalgetter nach Freiburg kommen würde. So bleibt für den FCF nur zu hoffen, dass sich bis Ende Saison noch zwei ähnlich schwache Vereine in der Liga finden, um sich wie in den letzten zwei Jahren in extremis zu retten. Aber selbst wenn man den rettenden drittletzten Platz erreichen will, muss sich die Mannschaft in den kommenden Wochen enorm steigern.

Echallens wie aus einem Guss

Ganze 120 Sekunden brauchte der Heimclub, um in Führung zu gehen: Einen ersten Versuch in der nahen Ecke konnte FCF-Keeper Sleo Freiburghaus noch abwehren, gegen den Nachschuss von Mehmed Begzadic gabs dann nichts mehr zu halten. «Wenn du nach so kurzer Zeit schon hinten liegst, ist dein ganzer Matchplan futsch», sagte Schenevey völlig desillusioniert. In der Folge bestimmten die Waadtländer das Spielgeschehen und konnten nach gut einer halben Stunde das Skore völlig logisch auf 2:0 stellen. Einen Corner von Captain Damien Germanier jagte Guillaume Salvi ins Lattenkreuz. Damit war natürlich das Spiel vorentschieden. Den Deckel machte Echallens dann in 60. Minute drauf, als Baptiste Bersier einen schönen Angriff mit dem Kopf abschloss. Spätestens nach diesem Treffer hatten die Gastgeber den Kopf laut Trainer Alexandre Comisetti schon beim Cupspiel gegen Basel Mitte September. Nur weil der frühere NLB-Club – damals noch mit dem aktuellen Dortmund-Trainer Lucien Favre an der Seitenlinie und FCZ-Coach Ludovic Magnin als Aussenverteidiger – dann mächtig Tempo wegnahm, kamen die völlig inferioren Freiburger um eine mögliche Kanterniederlage herum.

Einsatz, aber wenig Klasse

Selbst die Tatsache, dass Echallens auf vier Titulare (darunter Mittelfeldstratege David Marazzi und Goalgetter Yas­sine El Allaoui) verletzungshalber verzichten musste, half dem FCF nichts. Mit einigen taktischen Wechseln, Verteidiger Timo Ndarungendamwo rückte ins defensive Mittelfeld und vorne agierte man teils mit einer Doppelspitze, versuchte Schenevey seinem Team neue Impulse zu geben – richtig in Schwung kam sein Team aber auch in diesem Match nie. «Für jeden Fehler mussten wir heute cash bezahlen. Trotz gutem Willen und Einsatz reichte es gegen diesen Gegner bei weitem nicht zu Punkten.»

Während Comisetti mit seinem Team verständlicherweise sehr zufrieden war, hofft sein Antipode Schenevey, dass seine Spieler die schlechte Tabellenlage vergessen und mit neuem Elan in das nächste Heimspiel am Samstag gegen Naters steigen. Comisetti machte den Freiburgern dann noch Mut, als er sicher etwas gutmütig zur Lage des FCF meinte, dass seine Mannschaft letztes Jahr auch so einen schwachen Saisonstart hatte und sich dann noch auffangen konnte. Ganz nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Telegramm

Echallens – Freiburg 3:0 (2:0)

Stade des Trois Sapin. 150 Zuschauer. SR Tobias Thies. Tore: 2. Begzadic 1:0. 35. Salvi 2:0. 60. Bersier 3:0.

FC Echallens: Zwahlen; Debluë, Katz (69. Amougou), Salvi, Chevalley; Germanier (83. A. Sehu), Adam, Galokho (76. L. Sehu); Begzadic (76. Bozic), Dupuis; Bersier.

FC Freiburg: Freiburghaus; Schmidhäusler, Bize, Oke, Ademi (70. Dimonekene); Nadarungendamwo; Souni (61. Buntschu), Pianaro, Mejdi (61. Descombes), Pianaro, Melo; Mason (70. Cerezo).

Bemerkungen: Echallens ohne El Allaoui, Lekiqi, Marazzi und Roder (alle verletzt); Freiburg ohne Chirita (verletzt). Verwarnungen: Galokho (50.), Pianaro (51.), Melo (80.), Bize (88.), Dimonekene (90.).

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