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Der FC Freiburg ist neuer Leader

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 Die Defensive ist in dieser Saison zweifellos das Prunkstück des FC Freiburg. Angeführt vom routinierten Abwehrchef Alain Bondallaz kassierten die Pinguine bislang erst elf Gegentore und verzeichnen damit den besten Wert der gesamten 1.-Liga-Gruppe. Die Freiburger Abwehr wirkt so sattelfest, dass es sich FCF-Trainer Philippe Perret gegen die US Terre Sainte erlauben konnte, den erst 18-jährigen Maxime Bourquenoud erstmals in die Startformation zu befördern. Der Sohn der FCF-Legende Alexandre Bourquenoud zeigte auf der linken Aussenbahn eine abgeklärte Leistung und rechtfertigte das Vertrauen seines Trainers voll und ganz.

FCF profitiert von Eigentor

Zunächst war es aber die Abwehr der Gäste, die im Mittelpunkt stand. Nach einem Flankenball von Freiburgs Sturmspitze Qendrim Makshana unternahm Terre Saintes Frédéric Baud in der sechsten Minute eine unorthodoxe Befreiungsaktion und beförderte das Leder dabei gleich selber ins Tor. Ein grosszügiges Gastgeschenk der Waadtländer und natürlich ein Start nach Mass für den FCF.

Herrliches Weitschusstor

 Dieser Führungstreffer hatte auf Freiburger Seite aber nicht die gewünschte Wirkung. Anstatt den Ball laufen zu lassen und seine technische Überlegenheit auszuspielen, verstrickte sich der FCF immer wieder unnötig in Zweikämpfe und wich damit vom Gameplan ab. Dies stellte auch Captain Bondallaz fest: «Terre Sainte ist eine physisch starke Mannschaft und machte uns in der ersten Halbzeit das Leben schwer. Wir hätten viel schneller und direkter spielen müssen, um das Mittelfeld zu überbrücken.» Den Platzherren kam jedoch zugute, dass sie in dieser Partie immer im richtigen Moment die Tore schossen. Als die Waadtländer nach dem Seitenwechsel dem Ausgleich nahe waren, schlug der FCF eiskalt zu. Nach einer schönen Einzelleistung von Benoît Charrière verwertete Makshana dessen Zuspiel in der 57. Minute zum etwas schmeichelhaften 2:0.

Terre Sainte gab sich auch nach diesem zweiten Gegentor noch nicht geschlagen und schnupperte in der 62. Minute am Anschlusstreffer. Als Freiburgs Abwehr auf Abseits spekulierte, setzte Captain Fabio Albii seinen Kopfball aber nur an die Querlatte.

Für die endgültige Entscheidung sorgte in der 69. Minute Mittelfeldmann Bourama Ouattara. Nachdem die Gäste zunächst einen Angriff abwehren konnten, zog er aus knapp 30 Metern ab und traf haargenau unter die Latte von Gäste-Goalie Duvoisin. Ein Treffer der Kategorie Tor des Monats.

Freiburg nun seit 292 Minuten ohne Gegentor

 Diesem dritten Gegentreffer hatten die Gäste vn US Terre Sainte dann nichts mehr entgegenzusetzen. Die Platzherren brachten das Resultat locker über die Runden und blieben damit zum dritten Mal in Folge, oder noch genauer, seit 292 Minuten (!) ohne Gegentreffer.

Konsequente Defensive

Dieser aussergewöhnliche Wert freute den Freiburger Abwehrchef Alain Bondallaz natürlich ganz besonders: «Wir lassen zurzeit hinten wirklich nicht viel anbrennen. Wir spielen einfach und kommunizieren gut untereinander. Doch dahinter steckten viel Taktik und Training. Die ganze Mannschaft arbeitet konsequent gegen hinten, was es für uns Abwehrspieler viel einfacher macht.»

Telegramm

FCF – Terre Sainte 3:0 (1:0)

274 Zuschauer. SR: Capuana.Tore:6. Baud (Eigentor) 1:0. 57. Deschenaux 2:0. 69. Ouattara 3:0.

FC Freiburg:Ummel; Déglise, Bondallaz, Ndarugendamwo, Bourquenoud; Thurnherr, Brülhart (60. Langlet); Deschenaux (75. Lakrout), Charrière, Ouattara; Makshana (70. Nsingi)

US Terre Sainte:Duvoisin; Roch, Baud, Fontolliet, G. Golay; Pilloud, Bovet (58. Atkinson); A. Albii (70. Lecordier), J. Golay, F. Albii; Arifi.

Bemerkungen:FCF ohne Chentouf, Mason (verletzt), Carrel (U20), Neuhaus und Dia Mbaye (beide abwesend) und Zaugg (gesperrt). Terre Sainte ohne Whibley, Granjon und Bichard (alle verletzt). 62. Lattenkopfball F. Albii. Verwarnungen: 16. Ndarugendamwo, 66. Fontolliet, 77. Bourquenoud.

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