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Der FC Freiburg muss den Xamax-Express stoppen

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Für Philippe Perret sind die zwei bevorstehenden Spiele etwas ganz Besonderes. Der 53-Jährige ist Trainer des FC Freiburg–und besitzt gleichzeitig bei Gegner Neuenburg Xamax Legendenstatus. 540 NLA-Spiele bestritt er zwischen 1978 und 1998 für die Neuenburger. Damit ist er immer noch Rekordspieler des Traditionsclubs. Nie trug Perret in seiner 20-jährigen Profikarriere ein anderes Trikot als dasjenige von Xamax.

 Xamax’ bewegte Jahre

 Und nun soll er mit dem FC Freiburg Neuenburg auf dem Weg zurück in den Schweizer Spitzenfussball stoppen. «Ich habe Kontakt zu einigen Spielern und kenne das Umfeld gut. Aber letztlich habe ich als Trainer nie in Xamax gearbeitet, und das andere ist jetzt auch schon 20 Jahre her. Letztlich geht es für mich darum, mit dem FC Freiburg Erfolg zu haben. Wenn das Spiel beginnt, werde ich deshalb nur noch daran denken.»

Xamax hat bewegte Jahre hinter sich. Vom angeblichen Milliardär Bulat Tschagajew heruntergewirtschaftet, ging der damalige Super-League-Verein vor gut zwei Jahren in Konkurs und stieg in die 2. Liga interregional ab. Bereits vor dem Neuanfang formulierte der Club das Ziel, in einigen Jahren zumindest wieder in der Challenge League zu spielen. Im ersten Jahr gelang gleich der Aufstieg in die 1. Liga Classic. Durch die Fusion mit 1.-Liga-Club Serrières wurde dieser nicht einmal auf dem Feld nötig. In dieser Saison nun haben die Neuenburger die Gruppe 2 der 1. Liga Classic nach Belieben dominiert. 17 Punkte betrug am Ende der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Münsingen, 67:25 das Torverhältnis. Mehrere Akteure haben bereits in der Super League oder der Challenge League gespielt. So etwa Mike Gomes, Loïc Chatton, Michaël Rodrigues, Charles-André Doudin oder auch Torhüter Laurent Walthert.

 «Von zehn Spielen verlieren wir neun»

Freiburg-Trainer Philippe Perret macht keinen Hehl daraus, dass er sich einen anderen Gegner gewünscht hätte. «Für die Spieler ist es super. Es wird viele Zuschauer geben, am Samstag erwarte ich in der Maladière 2000 bis 3000 Personen. Aber vom sportlichen Gesichtspunkt betrachtet ist Xamax natürlich der schwerstmögliche Gegner.»

Es ist deshalb nicht einmal als Tiefstapelei zu werten, wenn Perret die Chancen auf ein Weiterkommen als eher gering einstuft. «Von zehn Spielen gegen Xamax verlieren wir neun. Sie sind in allen Bereichen besser besetzt. Das kommt nicht überraschend, schliesslich besteht das Gros der Mannschaft aus Spielern mit Erfahrung in den höchsten Schweizer Ligen. Das sieht bei uns völlig anders aus.»

Doch Perret will nicht hadern. Einerseits, weil er sagt: «Wir sind selber schuld. Wir haben unser letztes Spiel gegen Monthey völlig verpatzt und so Rang zwei preisgegeben. Hätten wir gewonnen, wäre wohl Rapperswil oder Münsingen unser Gegner gewesen.» Andererseits, weil er in seiner Trainerkarriere bereits erlebt hat, dass im Fussball vieles möglich ist. 2011 hat er als Trainer des Challenge-League-Clubs Biel im Viertelfinal des Schweizer Cups sensationell den grossen FC Basel eliminiert. «Unterschiede, die auf dem Papier manchmal immens erscheinen, verschwinden auf dem Feld mitunter gänzlich.» Sein Team verfüge durchaus über Trümpfe. «Der Star war während der gesamten Saison die Mannschaft. Der Kollektivgedanke steht an erster Stelle, jeder kämpft für den anderen.» Seine Hoffnungen setzt Perret vor allem in die Defensive seines Teams. «Hinten standen wir stets sehr solid. Darauf müssen wir aufbauen.»

Es ist also sicher ein ziemlich defensiver FCF zu erwarten. Ein FCF übrigens, der fast aus dem Vollen schöpfen kann. Einzig Timothée Ndarugendamwo muss verletzt passen. «Sonst habe ich das Glück, auf sämtliche 19 Spieler zählen zu können.» Ob das reicht, um den Xamax-Express ins Stocken zu bringen, wird sich heute Abend im St. Leonhard ein erstes Mal zeigen.

Erste Aufstiegsrunde

Hinspiel heute im St. Leonhard

 

Aufstiegsspiele 1. Liga Classic/1. Liga Promotion.Programm des FC Freiburg:Heute (19.30 Uhr, St. Leonhard):FC Freiburg – Neuenburg Xamax.

Samstag (19.30 Uhr, Maladière):Neuenburg Xamax – FC Freiburg.

Der Sieger des Duells trifft nächste Woche in der zweiten Runde auf den Sieger der Partie Eschen/Mauren – Baden. Der Gewinner steigt in die 1. Liga Promotion auf.

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