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Der FC Freiburg muss sparen

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Die Generalversammlung des FC Freiburg vom Mittwochabend in Givisiez stand im Zeichen der Finanzen und des Umbruchs. Klub-Präsident Jean-Pierre Gauch präsentierte einen äusserst kurzen Jahresrapport, zumal er ja erst seit Februar im Amt ist. Gauch wies darauf hin, dass in der laufenden Saison das Budget um gut 80 000 Franken gesenkt werden müsse. Dies vor allem aufgrund des Rückzugs zweier wichtiger Sponsoren. Der FC Freiburg müsse sparen, hielt Gauch fest. Eines seiner unmittelbaren Ziele sei, die Juniorenbewegung des Vereins neu zu beleben, obwohl dies ein schwieriges Unterfangen sei. «Freude in meinem ersten Halbjahr haben mir die Auftritte des Fanionteams mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen bereitet.»

Mehr zu berichten hatte der ehemalige Spieler und heutige TK-Chef Stéphane Fragnière. Auch er hob die sehr gute Rückrunde der Saison 2013/14 und die Teilnahme an den Finalspielen hervor. «Dies kam überraschend, da wir nach dem Abstieg aus der 1. Liga Promotion eine neue Mannschaft hatten zusammenstellen müssen.» Mit Trainer Philippe Perret sowie dessen Assistent Robert Lüthi sei das ganz gut gelungen. Schwieriger sei die Ausgangslage für diese Saison gewesen, so Fragnière. Nach dem kurzfristigen Abgang von Torwart Maxime Brenet und der Operation von Captain Yannick Zaugg vertraue er jedoch dem Team, welches ein Durchschnittsalter von gerade einmal 22 Jahren aufweist.

Trotz Gewinn noch hohe Verschuldung

Jocelyne Moret, die Verantwortliche für die Klubfinanzen, präsentierte die Jahresrechnung. Erfreulich ist der Gewinn von 23 000 Franken in der abgelaufenen Saison. Die Gesamtausgaben des Vereins beliefen sich auf 471 000 Franken, wovon über 380 000 Franken auf die erste Mannschaft fielen. Für den kaum mehr relevanten Juniorenbereich blieben nur 30 000 Franken übrig.

Dank dem Gewinn hat sich die Verschuldung des Klubs etwas verkleinert und liegt nun bei 106 000 Franken. Die Revisoren warnten, die Schulden nicht wieder ansteigen zu lassen. So sieht das Budget für die Saison 2014/15 einen Betrag von rund 390 000 Franken vor, also gut 80 000 Franken weniger als ein Jahr zuvor.

Neuer Internetauftritt

Schliesslich präsentierte Präsident Gauch die längst überfällige neue Homepage des Vereins (www.fcfribourg.ch), nachdem die alte seit Jahren unbrauchbar gewesen war.

Anlass zu Diskussionen gab das 2.-Liga-Team AFF/FFV U20. Der anwesende Verantwortliche Gerald Rossier stellte klar, dass die Spieler aus allen Kantonsteilen rekrutiert und vom Freiburger Fussballverband unterstützt würden. Jedoch seien alle Spieler beim FC Freiburg lizenziert, so dass sie bei Bedarf mit der ersten Mannschaft spielen könnten.

Abschliessend wies Gauch auf zwei Events hin. Am 14. November findet ein Lunch statt mit dem Ziel, neue Sponsoren an Land zu ziehen. Zudem soll Ende November eine ausserordentliche GV stattfinden, um das Projekt «Challenge» vorzustellen.

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