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Der FC Freiburg vor dem Sprung ins Ungewisse

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Im Sommer 2009, nach einer Saison der grossen Enttäuschungen, in der man nur knapp dem finanziellen Kollaps entronnen war, hatte der FC Freiburg einen Radikalschnitt vorgenommen. Trainer, Präsident, Budget, Kader, Zielformulierungen–so ziemlich alles wurde beim FCF (gezwungenermassen) ausgewechselt.

Budget von 800 000 Franken

 Drei Jahre später hat der Stadtclub erneut einen grossen Umbruch erlebt–diesmal allerdings nicht wegen finanzieller Probleme, sondern in Folge des Aufstiegs in die 1. Liga Promotion. Dreizehn Spieler haben in der Sommerpause den FC Freiburg verlassen, ein Trainer und zwölf Spieler sind im Gegenzug ins St. Leonhard gewechselt. Mit Luca Ferro, Baptiste Buntschu, Emmanuel Domo, Manu Bühler, Bertrand Ndzomo, Karim Chentouf und Bruno Valente sind auch sieben Fussballer dabei, die im Vorjahr in der Challenge League engagiert gewesen sind. Um sich diese Spieler leisten zu können, hat der FCF sein Budget von 500 000 Franken auf 800 000 Franken erhöht. «Ohne diese Verpflichtungen wären wir in der 1. Liga Promotion chancenlos», sagt Christophe Fragnière, Präsident des FC Freiburg. Dass im Gegenzug viele Spieler, darunter die Sensler Frédéric Piller und Mario Sturny, das Team verlassen haben, bedauert Fragnière. «Wir können die Spieler nicht zwingen, den grösseren Zeitaufwand für Trainings und Matches in der 1. Liga Promotion auf sich zu nehmen, wenn sie nicht wollen. Dann müssen wir sie halt ziehen lassen. Wir haben zwar keine Deutschfreiburger mehr im Kader, der FC Freiburg besteht aber weiterhin zu zwei Dritteln aus Freiburger Spielern.»

Auftakt gegen Breitenrain

Trotz der namhaften Zuzüge gibt sich der FCF bei seiner Zielsetzung bescheiden. «Wir wissen nicht, was in der 1. Liga Promotion auf uns zukommt», so Fragnière. «Wir sind sicher Aussenseiter und werden um jeden Punkt hart kämpfen müssen.» Einen ersten Eindruck haben die Freiburger in der Qualifikation des Schweizer Cups erhalten, als sie gegen den FC Tuggen 1:2 nach Verlängerung verloren. Heute starten die Pinguine zuhause (20 Uhr) gegen den FC Breitenrain in die Meisterschaft.

 

 FC Freiburg. Kader der Saison 2012/13: Torhüter (3): Luca Ferro (neu, Delémont), Arnaud Rapin, Cédric Zimmermann.Verteidiger (7):Alain Bondallaz, Baptiste Buntschu (neu, Delémont), Timothée Ndarugendamwo (neu, Xamax U21), Ludovic Déglise, Lucien Dénervaud, Emmanuel Domo (neu, Nyon), Antoine Vuilleumier (neu, Moutier).Mittelfeld (6):Manu Bühler (neu, Nyon), Benoît Charrière, Simon Chatagny, Bertrand Ndzomo (neu, Nyon), Andrei Rudakov (neu, La Tour), Yannick Zaugg.Stürmer (5): Karim Chentouf (neu, Nyon), Abdoulay Kone (neu, Xamax U21), Arthur Deschenaux, Sylvain Mora, Bruno Valente (neu, St. Gallen).Trainer:John Dragani (neu, Delémont).Abgänge (13):Kelion Ruiz (Köniz), Mario Sturny (Düdingen), Sébastien Brülhart (Bulle), Jerry Prempeh (Düdelingen/ Lux), Julien Bize (Xamax), Arbnor Ademaj (Fétigny), Frédéric Piller (Düdingen), Ermal Uka (Léchelles), Jean-Michel Rodriguez (Le Mont), Yann Hartmann (Düdingen), Yohan Viola (Xamax), Alban Ahmeti (Payerne), Philipe Coutinho (Team FFV U20).

 

Kader

FC Freiburg 2012/13

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