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Der FC Freiburg wird für seine Passivität in der Nachspielzeit bestraft

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Wie gewonnen, so zerronnen–so kann man das Spiel des FC Freiburg von gestern Sonntagnachmittag zusammenfassen. Nach einer schnellen Führung nach der Pause lagen die Freiburger in Front, beschränkten sich dann aber nur noch auf das Verteidigen. Als der FCF dann noch in Überzahl spielen konnte, dachte man wohl, dass der Sieg nach Hause geschaukelt werden könne. Dem war aber nicht so. Etoile Carouge gelang durch einen Penalty der Ausgleich und in der Nachspielzeit gegen die unkonzentrierten Freiburger gar noch der Siegtreffer. Damit ist Freiburg wieder voll im Abstiegskampf involviert, anstatt sich etwas Luft verschafft zu haben.

Zaugg trifft zur Führung

Nach dem Remis während der Woche in Delsberg stand gestern gegen Etoile Carouge ein sogenanntes Sechspunktespiel an. Die Genfer lagen vor dieser Partie drei Punkte hinter den Freiburgern zurück, dies mit einem Spiel weniger. Umso wichtiger war für Freiburg ein guter Start in die Partie. Dies wäre auch beinahe geglückt, den beim ersten Angriff traf Karim Chentouf nach einer schnellen Passfolge den Pfosten. Eine frühe Führung wäre gegen das aufsässige Carouge natürlich optimal gewesen. Doch es kam anders.

Nach gut einer Viertelstunde bekamen die Gäste einen Freistoss an der Strafraumgrenze zugesprochen. Marco Delley, welcher die Freiburger bereits im Hinspiel vor grosse Probleme gestellt hatte, traf um die Mauer herum halbhoch in die Ecke. Nun war der FCF bereits in Rücklage und musste reagieren. Nach einem Vorstoss von Koné knallte Chentouf das Leder aber hoch über den Carouge-Kasten. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde setzte sich Ahmed Marji im Strafraum durch und wurde durch Pasquier klar gefoult. Den fälligen Strafstoss versenkte Chentouf sicher mit einem wuchtigen Schuss. In der Folge blieb die Partie ausgeglichen, bevor kurz vor der Halbzeitpause wieder Delley durchzog und das Gehäuse knapp verpasste.

Nach der Pause verzeichnete das Team von Trainer John Dragani dann einen idealen Start. Nach einer Flanke von Marji traf Yannik Zaugg mit einer Direktabnahme ins Tor zur erstmaligen Führung. In der Folge wogte die Partie hin und her, wobei der FCF nahe am dritten Treffer durch Marji war. Doch die Genfer gaben nie auf. Auch nicht, als sie nach dem Platzverweis von Ajdini in Unterzahl spielen mussten.

 In der Schlussphase führte ein Foul von Buntschu zu einem Elfmeter zugunsten der Gäste. Carrupt liess sich die Ausgleichschance nicht entgehen. Doch es kam noch dicker für die Freiburger: Ganz spät in der Nachspielzeit stieg Hempler bei einem Freistoss am höchsten und markierte den Siegtreffer für sein Team. Freiburg hätte dieses wichtige Spiel nie verlieren dürfen und hat sich praktisch selbst geschlagen, wie Dragani vermerkte.

Telegramm

Freiburg – Carouge 2:3 (1:1)

St. Leonhard; 330 Zuschauer; SR: Jancevski.Tore:17. Delley 0:1; 28. Chentouf 1:1 (Foulpenalty); 47. Zaugg 2:1; 86. Carrupt 2:2 (Foulpenalty); 94. Hempler 2:3.

FC Freiburg:Bucchi; Naili, Buntschu, Bondallaz, Domo (80. Vuillumier); Koné (91. Tayau), Ndzomo, Zaugg, Marji (73. Benslimane), Paratte; Chentouf.

Etoile Carouge:Roth; Pasquier, Doudet (68. Hempler), Maric, Baumgartner; Delley, Ajdini, Poceiro (79. Gross), Valente; Carrupt, Torres (59. Pauchard).

Bemerkungen:Freiburg ohne Bühler und Deschneaux (verletzt) sowie ohne Monteiro (gesperrt).–Verwarnungen an Domo, Koné, Doudet, Ajdini, Vuileumier, Bondallaz.–Platzverweis: 78. Ajdini (Ampelkarte).

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