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Der FC Kerzers läuft kurz vor Ende in einen Konter

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Autor: kurt ming

fussball 2. Liga inter Bei frischen Temperaturen und nur gut 100 Zuschauern im altehrwürdigen Neufeldstadion entwickelte sich von Beginn weg ein munteres Spiel, dem allerdings die ganz klaren Torchancen auf beiden Seiten abgingen. So war es nach gut 90 Spielminuten nicht verwunderlich, dass ein einziger Treffer diesen Match zugunsten des Heimclubs entschied. Kurz vor Schluss umdribbelte der eingewechselte Stürmer Lukas von Känel die etwas sorglose Hintermannschaft der Seeländer, liess auch noch Goalie Siffert stehen und schob den Ball seelenruhig ins Tor. Eigentlich hätte dieser Match aufgrund der Spielanteile und der Torchancen keinen Sieger verdient, aber im Gegensatz zum Hinspiel, das im Herbst auf dem Erli torlos 0:0 geendet hatte, zog der Berner Stadtclub diesmal das bessere Ende für sich ein. Gegner Kerzers muss sich den Vorwurf gefallen lassen, zumindest in der zweiten Halbzeit zu wenig konsequent den Sieg gesucht zu haben.

Passivität wurde bestraft

Am letzten Samstag ging die Taktik des Teams von Trainer Adrian Eugster, aus einer verstärkten Abwehr heraus den Sieg zu suchen, gegen Lerchenfeld noch voll auf. Auch deshalb, weil man aus den wenigen Möglichkeiten fast ein Optimum herausholte. Damals hatte Forster gleich nach Spielbeginn seine Farben in Front geschossen, diesmal verpasste sein damaliger Passgeber Yves Schlapbach eine ähnliche Chance. Diese Topchance nach vier Minuten war dann übrigens schon die beste Möglichkeit der Gäste im ganzen Spiel. Vorab nach Eckbällen brannte es noch ein zweimal lichterloh vor Hüter Rohner, aber zu Toren reichte es trotz allem nicht. Aber auch Bern hatte seinerseits kaum eine gute Möglichkeit. Das glückliche Siegestor fiel so gesehen fast wie aus heiterem Himmel. Kerzers versuchte wohl in der knappen Restzeit, inklusive dem vorgerückten Goalie Siffert, noch den Ausgleich zu erzielen, hinten stand aber der Sieger recht sicher.

Trainer Eugster ging in seiner Analyse so weit, zu behaupten, dass die bessere Mannschaft verloren habe. Sie hätten 70 Minuten das Spiel dominiert, ein individueller Fehler hätte am Schluss den verdienten Punkt gekostet. Objektiv gesehen war Bern sicher nicht das bessere Team, im Angriffsspiel aber vielleicht eine Spur das effektivere. Und eine alte Fussballweisheit sagt ja: Wer kein Tor schiesst, kann auch nicht gewinnen.

2. Liga interregional, Gr. 2. Rangliste:1. Thun Berner Oberland U21 23/54. – Ferner: 3. FC Bern 22/39; 7. Kerzers 23/31. – 14 kl.

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