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Der FC Murten überrascht weiter

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Beim FC Murten ist in der Sommerpause kaum ein Stein auf dem anderen geblieben: Ein neuer Vorstand, ein neuer Trainer und 20 neue Spieler haben dem 2.-Liga-Verein ein komplett anderes Gesicht verliehen. Eines, das durchaus zu entzücken vermag. Angesichts der Anfang Saison geäusserten Befürchtung von Prparim Azizi, sein Team müsse sich erst noch finden und werde in der Vorrunde viel Lehrgeld bezahlen müssen, verkaufen sich die Murtener bisher überraschend gut. Am Samstag gewannen sie beim 0:0 gegen Piamont ihren siebten Punkt im fünften Saisonspiel.

Murtens starke Defensive

Verdient hatte man sich den einen Zähler in erster Linie mit einer starken Defensivleistung. Die Gäste aus dem Saanebezirk wirkten optisch zwar überlegen, wirklich grosse Torchancen vermochten sie sich gegen die diszipliniert stehenden Murtener aber nicht herauszuarbeiten. Und wenn es doch einmal brenzlig wurde, so entschärfte der blendend aufgelegte Michael Aeberhard die Situation. Zweimal musst der Goalie in der ersten Halbzeit ernsthaft eingreifen: In der 17. Minute wehrte er einen Schuss von Lorri Michel reflexschnell mit dem Fuss ab, und kurz vor der Pause drehte er ein Geschoss von Robin Brülhart aus 16 Metern um den Pfosten.

Murten wirkte zu Beginn etwas pomadig und nicht so agil wie die Gäste, dennoch hatten sie die besseren Torchancen zu verzeichnen. Schon kurz nach Spielbeginn bekundete Mittelfeldstratege Senol Sulkoski bei einem Pfostenschuss Pech (4.). Und Durim Seipi machte in der 26. Minute eigentlich alles richtig, umspielte Piamonts herausgelaufenen Goalie Daniel Vasilev mustergültig, seinen anschliessenden Schuss konnte Antonio Da Silva aber auf der Torlinie klären.

Auch nach dem Seitenwechsel waren beide Mannschaften bemüht, das Zepter an sich zu reissen und dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Beide Seiten betrieben viel läuferischen Aufwand, sie neutralisierten sich aber grösstenteils im Mittelfeld, so dass kaum gute Torchancen entstehen konnten. Ribeiro Freitas hatte in der 76. Minute die grosse Möglichkeit, die Gäste in Führung zu bringen: Nach einem schönen Pass in die Schnittstelle der Murtener Abwehr konnte er alleine auf Aeberhard zu stürmen, der Goalie blieb aber auch diesmal Sieger. Die Einheimischen waren vor allem dann gefährlich, wenn sie ihr Kombinationsspiel von hinten heraus aufziehen konnten. Zu oft schlugen sie allerdings lange Bälle nach vorne, was ein ums andere Mal erfolglos blieb. So stand es nach neunzig, vor allem in der zweiten Halbzeit teilweise hektischen Minuten torlos unentschieden.

Die Chemie stimmt

«Es ist ein gerechtes Resultat», bilanzierte Murtens Trainer Azizi nach dem Schlusspfiff. «Piamont war insgesamt aggressiver als wir. Sie hatten in der zweiten Halbzeit die eine oder andere gute Torchance, wir vor der Pause. Beiden Teams ist es aber nur selten gelungen, gefährlich in die Angriffszone einzudringen.»

Optimistisch blickt man auch in Murten der Zukunft entgegen. Die neue Clubphilosophie, lieber auf Spieler aus der Region zu setzen und sportlich kleinere Brötchen zu backen, anstatt mit auswärtigen Spielern auf Teufel komm raus an der Tabellenspitze mitmischen zu wollen, scheint aufzugehen. Auch am Samstag gegen Piamont standen bei den Seeländern bis auf drei Ausnahmen ausschliesslich Spieler auf dem Platz, die bereits in ihrer Jugendzeit für den FC Murten gekickt hatten. Diese Clubverbundenheit zeigt sich auf dem Platz, wo die Spieler als Team auftreten und füreinander kämpfen – etwas, das man in den letzten Jahren oftmals vermisst hat. «Dass die Chemie im Team stimmt, liegt daran, dass sich die Spieler alle kennen. Sie sind auch privat befreundet und verbringen ihre Freizeit miteinander», sagt Trainer Azizi. «Dass wir spielerisch schon so gut harmonieren, überrascht mich indes selbst. Wir haben die Automatismen schneller gefunden, als erwartet. Wir müssen den Ball aber noch schneller laufen lassen, mehr Laufbereitschaft zeigen.» Man dürfe sich vom guten Start jedoch nicht blenden lassen, mahnt Prparim Azizi. «Unser Ziel bleibt nach wie vor der Ligaerhalt. Und wir wollen ein Team für die Zukunft aufbauen.»

Telegramm

Murten – Piamont 0:0

Prehl. – 100 Zuschauer.

FC Murten: Aeberhard; Pereira, Quagliariello, Jaggi, Ajdari; Pignone (80. Ramadani), Mendaroski; Iacazzi (56. Rodrigues Marolho), Sulkoski, Kovaci; Seipi (68. Marolho Rodrigues).

FC Piamont: Vasilev; Progin, Da Silva, Vercellini, Corpataux; Michel (85. Margueron), Renevey, J. Brülhart (59. Tassan), R. Brülhart; B. Brülhart; Freitas.

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