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Der FC Plaffeien zeigt gegen Semsales viel Moral, lässt aber Punkte liegen

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Autor: Stefan Meuwly

Fussball 2. Liga Das am Samstag abgesagte Meisterschaftsspiel des FC Plaffeien wurde gestern Abend nachgeholt. Gast im Sellen waren die Aufsteiger vom FC Semsales. Die Vivisbacher feiern in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen und wollen im Rahmen dieser Festivitäten demnächst das grösste Fondue der Welt herstellen.

Löchrig wie ein Käse präsentierte sich in der Anfangsphase aber nur die Abwehr der Gäste. Das Heimteam startete druckvoll ins Spiel und hatte nach fünf Minuten bereits drei Grosschancen herausgespielt. Plaffeiens Stürmer mit dem passenden Namen Kaeser scheiterte aber wiederholt am starken Gästegoalie Grand.

Kurioser Gegentreffer

Effizienter präsentierte sich da der FC Semsales und ging in der 7. Minute, entgegen dem Spielverlauf, in Führung. Die Entstehung des Treffers war aber mehr als kurios: Mittelfeldspieler Anderfuhrens Befreiungsversuch prallte vom Rücken Brüggers zurück vors eigene Tor, wo Semsales-Stürmer Piller goldrichtig stand und Dankeschön sagte. Die Elf von Trainer Baeriswyl brauchte eine Weile um diesen Schock zu verkraften. Die nächste nennenswerte Möglichkeit besass Schrag in der 25. Minute. Aber auch sein Schuss wurde von Goalie Grand entschärft.

Semsales vermochte nun das Spielgeschehen offen zu gestalten, ohne jedoch richtig torgefährlich zu wirken. Dieser Eindruck änderte sich unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Am äussersten Ende des Strafraum stehend, fasste sich Regisseur Piccand ein Herz und zirkelte das Leder wunderschön in die entfernte Torecke. Als Magalhaes drei Minuten später alleine vor Goalie Wingeier auftauchte, schien die Partie fast schon entschieden. Der Plaffeier Keeper hielt sein Team aber mit einem Big Save im Spiel.

Verdienter Ausgleich von Plaffeien

Die ohne ein halbes Duzend Stammspieler auflaufenden Plaffeier liessen den Kopf aber nicht hängen und kamen in der 67. Minute zum verdienten Anschlusstreffer. Von Messerli glänzend in die Gasse geschickt, behielt Kaeser diesmal ruhig Blut und bezwang Grand mit einem Flachschuss.

In der Schlussphase warf Trainer Baeriswyl sämtliche offensiven Trümpfe in die Waagschale und wurde dafür belohnt. Aus einem Menschenknäuel heraus würgte der eingewechselte Sturny in der 84. Minute das Leder irgendwie über die Linie. Ein hochverdienter Ausgleich wie auch Trainer Baeriswyl bestätigt: «Wir haben den Gegner über weite Stecken dominiert, was das Torschussverhältnis von 16:7 belegt. Schade, dass es nicht noch zum Sieg gereicht hat. Aber Semsales war heute ein guter Gegner, der zudem im Abstiegskampf steckt.»

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