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Der FC Schmitten lädt zum Spektakel

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Als 1963 einige fussballbegeisterte Männer den FC Schmitten gründeten, ahnten diese wohl nicht, dass ihr Verein 50 Jahre später gegen Stéphane Chapuisat, Andy Egli und Thomas Bickel spielen würde. Zu seinem runden Geburtstag hat sich der Sensler Verein etwas ganz Besonderes einfallen lassen und feiert mit einem Freundschaftsspiel gegen die «Swiss Legends».

Die «Swiss Legends», das ist eine Mannschaft aus ehemaligen Spielern der Schweizer Nationalmannschaft. 130 Ex-Fussballprofis haben sich im Verein «Suisse 4 Football» zusammengeschlossen, und wer Lust (und das nötige Kleingeld) hat, kann daraus eine Mannschaft zusammenstellen und gegen diese antreten. Vor gut einem Jahr hat Wolfgang Hayoz, Präsident des sechsköpfigen Organisationskomitees, deshalb mit Andy Egli, dem Vizepräsidenten von «Suisse 4 Football», Kontakt aufgenommen. «Bei der Auswahl der Spieler haben wir versucht, auch einige Ehemalige aus der Region zu engagieren.»

Erfahrung von 570 Länderspielen

 Von den 30 Wunschkandidaten können morgen zwar nur deren sieben dabei sein, dennoch wird ein äusserst attraktives Legenden-Team in Schmitten auflaufen–allen voran Stéphane Chapuisat, der ehemaligen Dortmunder Torjäger und Champions-League-Sieger. Daneben sind sicher Andy Egli, Thomas Bickel, Marc Hottiger und Jörg Stiel die bekanntesten Gesichter der Swiss Legends. Aber auch die ältere Generation ist mit Rudolf «Turboruedi» Elsener (60)–er stand 1978 mit GC gegen Bastia im Halbfinal des Uefa-Cups–und dem fünffachen Schweizer Meister Roger Wehrli (57) gut vertreten. Dabeisein wird auch der 72-jährige «Jacky» Barlie, der es in den Sechzigern als katzenhafter «Kamikazegoalie» bei Servette zu Ruhm gebracht hat.

Zudem gibt es ein Wiedersehen mit einigen ehemaligen Fussballstars aus der Region: So werden unter anderem Claude «Didi» Andrey (Servette, Sion, Xamax, Bulle) und das YB-Urgestein «Tinu» Weber die Fussballschuhe schnüren.

Insgesamt steht heute in Schmitten die Erfahrung von 570 Länderspielen auf dem Platz. Diese zu coachen, wird die Aufgabe der 71-jährigen Trainerlegende Gilbert Gress sein. Der Mann mit der Kultfrisur hatte 1979 mit Racing Strassburg die französische Meisterschaft gewonnen und war 1998 und 1999 Trainer der Schweizer Landesauswahl.

17 000 Franken

Das Jubiläumsspiel lässt man sich beim FC Schmitten einiges kosten. «Für das Gesamtpaket Swiss Legends bezahlen wir rund 17 000 Franken», sagt Wolfgang Hayoz. Kein Klacks für einen Verein, der aktuell rund 230 Mitglieder, davon 170 Junioren, zählt.

Der ehemalige Präsident des FC Schmitten geht aber davon aus, dass sich Ausgaben und Einnahmen am Ende die Waage halten werden. Denn wenn sich Schweizer Nati-Legenden zu einem Comeback hinreissen lassen, kommen die Zuschauer jeweils in Scharen. Bisher haben sie bei jedem Spiel eine vierstellige Zahl Zuschauer angezogen. «Wir rechnen mit rund 800 Zuschauern», sagt Hayoz. «Jedes Aktivmitglied musste einige Tickets (zehn Franken, Red.) für das Spiel verkaufen. So haben wir eine gewisse Sicherheit, was die Einnahmen angeht.»

Im Paket inbegriffen sind zudem 18 Fussballtenues und acht Bälle, allesamt von den Legenden signiert. «Diese werden wir nach dem Spiel versteigern. Der Einstiegspreis bei den Tenues liegt bei 120 Franken, wobei ich davon ausgehe, dass zum Beispiel jenes von Chapuisat einiges mehr einbringen wird.» Und dank der Einnahmen aus der Festwirtschaft und der Querfinanzierung durch einen Sponsorenlauf ist Hayoz zuversichtlich, dass «wir am Ende eine schwarze Null schreiben können».

«Ein richtiger Match»

Die Legenden mögen vielleicht etwas in die Jahre gekommen sein, Spektakel werden sie dennoch bieten. «Sie haben betont, dass sie einen richtigen Match haben wollen», sagt Werner Schaller, Trainer des 3.-Liga-Teams von Schmitten. «Wären wir eine 4.-Liga-Mannschaft, wären sie wohl nicht gekommen. Sie werden sicher nicht so rennen wie wir, dafür werden sie technisch besser spielen.»

Dass die Swiss Legends bisher kaum einmal eine Partie verloren haben, ist auch Schaller zu Ohren gekommen. «Meine Spieler haben mich bereits vorgewarnt», sagt er mit einem Schmunzeln. Das Resultat ist für den Trainer allerdings nebensächlich. «In erster Linie wollen wir Spass haben.» So wird Schaller denn auch rund zwanzig Spieler einsetzen, damit möglichst viele an diesem einmaligen Erlebnis teilhaben können. «Ich bin wohl der Einzige in unserem Team, der die Internationalen noch zu ihren Aktivzeiten erlebt hat. Dennoch ist die Begeisterung bei allen riesig.»

Werner Schaller freut sich besonders auf Stéphane Chapuisat–«ein sehr verdienstvoller und charismatischer Spieler». Und auf Gilbert Gress: «Einmal neben ihm an der Seitenlinie stehen zu dürfen–fantastisch.» Gut möglich also, dass auch Werner Schaller nach dem Freundschaftsspiel bei der Autogrammstunde das eine oder andere Autogramm holen wird.

Swiss Legends

Das Kader der Ex-Internationalen

Claude Andrey(Alter: 62 / Länderspiele: 10 / Vereine: Servette, Sion, Xamax, Mulhouse, Lausanne, Bulle).Urs Bamert(54/6/Lausanne, Young Boys, Servette).Jacques Barlie(72/5/Servette, Sion).Thomas Bickel(49/52/Biel, Zürich, GC, Vissel Kobe (Jap)).Urs Birrer(51/3/ Luzern).Stéphane Chapuisat(44/103/Lausanne, Bayer 05 Uerdingen, Borussia Dortmund, GC, Young Boys).Andy Egli(55/77/GC, Borussia Dortmund, Xamax, Servette).Ruedi Elsener(60/48/GC, Eintracht Frankfurt, Zürich, Xamax,).Gilbert Gress(Coach).Philippe Hertig(48/3/Lausanne, Servette, Lugano, Basel).Marc Hottiger(45/64/Lausanne, Sion, Newcastle United, Everton).Badile Lubamba(37/2/Bulle, Lausanne, Luzern, Lugano, Sion, Xamax).Raimondo Ponte(58/34/Aarau, Zürich, Nottingham Forest, Bastia).Jörg Stiel(45/21/St. Gallen, Toros Neza, Zürich, Borussia Mönchengladbach).Jürg Studer(46/6/Zürich, Aarau, Lausanne, Young Boys).Alexandre Rey(40/18/Sion, Basel, Servette, Luzern, Xamax).Martin Weber(55/30/Young Boys).Roger Wehrli(57/68/GC, Luzern, Aarau).Marco Zwyssig(41/20/St. Gallen, Tirol Innsbruck, Basel).

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