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Der FCF gewinnt eine verrückte Partie

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Dabei sah es in der ersten Halbzeit gar nicht danach aus, lag der FC Freiburg doch mit einem Tor zurück–es hätten aber durchaus mehr sein können. Dies auch wegen des schwachen Schiedsrichters, welcher keinen guten Tag einzog und zwei zumindest fragwürdige Penaltys gegen Freiburg pfiff. Zum Glück vergab das Heimteam den zweiten Elfer kurz vor Halbzeit. Als nach knapp einer Stunde Nadrugendamwo nach seinem zweiten Foul vom Platz musste, setzten nicht mehr viele auf den FC Freiburg.

Doch dieser steckte nie auf und kam durch den eingewechselten Qendrim Makshana zunächst zum Ausgleich und dann gar zur Führung. Diese wurde gegen Schluss ausgebaut. Echallens gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch dies änderte nichts mehr am etwas glücklichen, aber dank dem Willen und dem ausgezeichneten Mannschaftsspiel auch verdienten Sieg der Freiburger.

Nach der Startniederlage im Derby gegen Düdingen wurde der FCF noch belächelt, und man gab ihm wenig Kredit für die Zukunft. Nun, das Team hat die Antwort auf dem Feld gegeben und mit den drei Siegen in Folge die Kritiker verstummen lassen. Es ist schon phänomenal, was Trainer Philippe Perret innert kurzer Zeit aus diesem neu formierten Team herausgeholt hat. Angefangen bei Torwart Maxime Brenet, welcher sich kontinuierlich steigert, hin zur starken Abwehr mit Captain Alain Bondallaz, über das laufstarke Mittelfeld bis zum neu formierten Sturm, dem nicht viel zugetraut wurde, aber nun bereits neun Tore erzielt hat. Die grösste Stärke ist aber der Teamgeist. Die Spieler geben nie auf und kämpfen für den anderen. Dieses Erfolgsrezept soll auch am Mittwoch im Derby gegen Bulle für weitere Punkte sorgen.

Elfmeter und Platzverweise

Die Partie begann verhalten und ohne Torszenen, bis nach einer halben Stunde Alain Bondallaz den Offside stehenden Cando in den Rücken schubste: Die Folge waren ein Elfmeter und die Führung für das Heimteam. Echallens hätte diese gleich ausbauen können, doch Torwart Brenet legte sein Veto ein. Und als kurz vor der Pause der zweite Elfmeter nach einem augenscheinlich korrekten Zweikampf gegen Freiburg gepfiffen wurde, sah man schwarz. Doch Cando schoss diesen Strafstoss zum Glück für den FCF daneben. Nach der Pause schrammten die Gäste knapp am zweiten Gegentor vorbei, dies noch zu zehnt nach dem harten Ausschluss von Timothée Nadrugendamwo. Aber man gab auch in Unterzahl nicht auf und reagierte. Nach einem Torwartfehler war Makshana zur Stelle und erzielte den Ausgleich. Keine zwei Minuten später zog der gleiche Spieler nach einem Pass von Hervé Nsingi auf und davon und brachte sein Team gar in Führung. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Maxime Mason beendete der FCF die Partie mit nur noch neun Feldspielern, trotzdem gelang Arthur Deschenaux mit dem dritten Treffer die Siegsicherung, auch wenn Echallens ganz zum Schluss durch Martinet noch verkürzte.

«Team hat stark reagiert»

Trainer Philippe Perret war nach der Partie erfreut, blieb aber auch realistisch: «In der ersten Halbzeit lief es nicht besonders, wir standen zu weit vom Gegner weg. Und dann kamen auch noch diese Elfmeter hinzu. In Unterzahl hat sich das Team dann zusammengerauft und stark reagiert. Ich musste mit den Wechseln etwas provozieren, dies hat sich ausgezahlt. Heute hat das Team zumindest die letzten 30 Minuten super gespielt. Wir haben noch Steigerungspotenzial. Die Mannschaft hat heute immer daran geglaubt, nie aufgegeben und wurde dafür belohnt.»

Telegramm

Echallens – Freiburg 2:3 (1:0)

Trois Sapins. 150 Zuschauer. SR: Marcic.Tore:29. Germanier 1:0 (Foulpenalty). 74. Makshana 1:1. 76. Makshana 1:2. 90. Deschenaux 1:3. 92. Martinet 2:3.

FC Echallens:Richard; Yvernaud, Conesa, Samandjeu, Debluë; Alvarez, Germanier (68. Sabedini), Bastardoz, Jimenez (81. Roussey); Martinet, Cando (46. Nkufo).

FC Freiburg:Brenet; Déglise, Nadrugendamwo, Bondallaz, Brülhart; Deschenaux, Charriére (58. Ouattara), Langlet (58. Makshana), Zaugg; Mason, Nsingi (79. Carrel).

Bemerkungen:Freiburg ohne die verletzten Chentouf, Lakrout, Neuhaus und Vuilleumier.–Verwarnungen: 13. Conesa, 26. Jimenez, 28. Brülhart, 43. Nadrugendamwo, 69. Nsingi, 74. Deblue.–Platzverweise: 57. Nadrugendamwo (Ampelkarte), 78. Samandjeu (Gelb plus Reklamieren).

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