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Der Freiburger Fackelträger

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«Als Überbringer des olympischen Feuers befanden wir uns plötzlich inmitten von 45 000 Zuschauern – ein Gänsehautmoment», erinnert sich Bernard Vonlanthen an die Eröffnungsfeier der Spe­cial Olympics World Games in Abu Dhabi – des grössten Sportanlasses für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Der Freiburger Polizist ist von seiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate zurückgekehrt. Er hat am Fackellauf teilgenommen, der vor dem Sportanlass stattfand: Gemeinsam mit 82 weiteren Polizisten aus aller Welt und 10 Special-Olympics-Athleten trug er das olympische Feuer während elf Tagen durch alle sieben Emirate. Vonlanthens Teilnahme geht auf seine Mitgliedschaft in der Schweizer Sektion der International Police Association (IPA) zurück. Das Spezielle daran: Er war der einzige teilnehmende Schweizer – und ist erst der zweite Schweizer, der jemals die Fackel an den Special Olympics tragen durfte. «Das war eine grosse Ehre für mich», sagt der Polizist.

Viel Bürokratie

«Auf was zum Teufel habe ich mich da eingelassen», habe er sich gedacht, als er bereits Monate vor der Abreise eine Unmenge an Mails und Telefonaten aus den USA beantworten musste. Nach der Abgabe eines zwölfseitigen Formulars und seiner Biografie habe er ­jeden zweiten Tag Mails beantworten müssen, später habe es mehrere Telefonkonferenzen gegeben. Nachdem er aber die Gespräche überstanden und den 160-seitigen Teamguide gelesen hatte, flog er Anfang März nach Abu Dhabi – bereit für 17 Tage volles Programm. Vor der Abreise sei er schon etwas nervös gewesen, denn es sei ihm nicht klar gewesen, was ihn erwarte. «Ich wusste nicht, ob wir in Zelten oder Baracken schlafen würden oder was ich einpacken sollte. Hätte ich vorher erfahren, dass wir jeden Tag in einem anderen Hotel sind und fast täglich die Teambekleidung tragen würden, hätte ich wohl weniger eingepackt», sagt Vonlanthen schmunzelnd.

In Abu Dhabi angekommen, absolvierte das Polizeiteam pro Tag mit dem olympischen Feuer drei oder vier Läufe à rund drei Kilometer, stets mit anschliessender Zeremonie. Das Team lief durch die Wüste, durch National- und Vergnügungsparks, Städte, Museen und Anwesen von Scheichs – stets begleitetet von Polizeiautos, Motorrädern und Hubschraubern. «Ich habe so viele Eindrücke gesammelt, aber keine Zeit gehabt, sie zu verarbeiten. Das hat an meinen Kräften gezehrt», gesteht Vonlanthen ein. Ein Ausgleich sei die Anerkennung der Athleten gewesen, die sie begleitet hätten. «Wir hatten das Gefühl, dass sie unglaublich stolz auf uns waren, weil wir für ihre Olympischen Spiele das Feuer trugen», sagt Vonlanthen.

«Zurzeit sortiere ich Fotos»

In Dubai hatte er aber dann erstmals richtiges Lampenfieber: Vor der Polizeidirektion und Politikern der Emirate sowie ein paar Hundert spontan teilnehmenden Touristen musste er eine Rede auf Englisch halten. «Mein Englisch ist nicht salonfähig. Es gab aber Applaus, sie haben mich wohl verstanden», meint Vonlan­then. Die Verständigung sei nicht immer einfach gewesen. «Der Grossteil der Teilnehmer waren Amerikaner mit unterschiedlichen Dialekten. Ich musste mich konzentrieren, damit ich zwischen den Witzen die wich­tigen Infor­matio­nen nicht verpasste», sagt er lachend. Es sei ein unvergessliches Erlebnis gewesen. «Zurzeit sortiere ich die Fotos, um alles nochmals Revue passieren zu lassen.»

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