Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Freiburger Michel Aebischer trägt ein Tor zum Schweizer Auftaktsieg bei

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schweizer Einzelkritik

Der EM-Auftakt ist geglückt. Die Schweizer besiegen Ungarn mit einem starken Kollektiv 3:1. Welche Spieler haben im Spiel gegen Ungarn überzeugt? Wer hat gar nichts auf die Reihe gebracht? Lesen Sie unsere Einzelkritik.

Christian Brägger, Köln

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Yann Sommer, Torhüter

Ehrlich gesagt, ist Sommer lange unterbeschäftigt. Muss vor der Pause nach einem Freistoss eine Kopfball behändigen, sonst nichts. Dafür hat der Inter-Goalie viele Bälle am Fuss, weil ihn die Vorderleute miteinbeziehen. In der zweiten Hälfte braucht es Sommer vor allem bei einem gefährlichen Querpass. Leitet am Ende sogar noch das 3:1 ein. Gute Ausstrahlung. Note 5

Fabian Schär, rechter Innenverteidiger

Immer wieder mit guten weiten Zuspielen. Aber das ist ja nicht neu. Und nach einer halben Stunde ein tolles Dribbling nach vorne, mit dem er gar den Abschluss sucht. Auch das ist nicht neu. In der zweiten Halbzeit hat er aber zwei, drei Fehler drin. Und die obligate Kopfballchance hat er auch noch. Note 5

Manuel Akanji, Innenverteidiger Mitte

Hat sehr viel Zeit, weil die Ungarn ihn kaum angreifen. Akanji weiss auch ganz genau, wann er nach vorne zugreifen soll und wann nicht. Agiert extrem abgeklärt. Doch auch er kann es nicht verhindern, dass die Schweizer in der Schlussphase etwas unter Druck geraten. Note 5

Yoan Valat / EPA

Ricardo Rodriguez, linker Innenverteidiger

Der 31-Jährige gewinnt viele Zweikämpfe und lässt überhaupt nichts anbrennen. Routiniert ist er ja, was Wunder: Es ist bereits sein 116. Länderspiel. Als Rodriguez etwas ungenau steht, hat er Glück, dass Gegenspieler Varga mit der ersten Kopfballchance (63.) zu ungenau ist. Note 5

Silvan Widmer, rechte Aussenbahn

Holt sich mit der ersten Aktion gleich die gelbe Karte. Danach ist Widmer gehemmt und findet nicht ins Spiel. Wird deshalb richtigerweise ausgewechselt. Note 3,5

Remo Freuler, zentrales Mittelfeld

Eigentlich ist es so wie immer: Stopft die Löcher, rennt viel, spielt aber eher unauffällig. Doch diese Rolle ist nicht zu unterschätzen, weil so andere Schweizer brillieren können. Note 4

Toto Marti / Freshfocus

Granit Xhaka, zentrales Mittelfeld

Xhaka ist ruhig am Ball, der Denker und Lenker. Man spürt sein grosses Selbstvertrauen, weil er auch in Bedrängnis die Ruhe und Übersicht behält. Er ist schlicht der Leader dieser Mannschaft. Hat sogar in der Schlussphase noch eine Kopfballchance und Kraft ohne Ende. Ist zurecht «the player of the game». Note 5,5

Claudio De Capitani / freshfocus

Michel Aebischer, linke Aussenbahn

Yakin steht auf die Bologna-Profis. Vertraut ihnen, nur so ist zu erklären, dass neben Ndoye und Freuler eben auch Aebischer auf dem Platz steht. Und siehe da. Sein Assist in die Tiefe auf Duah ist eine Augenweide. Doch es kommt vor der Pause noch besser. Als die Schweizer sich am ungarischen Sechzehner herumkombinieren, fasst sich Aebischer ein Herz und schlenzt den Ball scharf in die rechte Torecke – eine Premiere im Nati-Dress ist das für ihn. In der zweiten Halbzeit sieht man auch, warum er nie links im Mittelfeld spielt. Beim ersten Varga-Kopfball kommt er schon zu spät. Und beim zweiten zum Anschlusstreffer lässt er sich dann richtig übertölpeln. Note 5

Dan Ndoye, hängende Spitze

Gambler Yakin hat eine Idee, und die heisst: Ndoye ist jetzt hängende Spitze wie bei Bologna. Tolles Dribbling vom Romand zu Beginn, aber der letzte Pass kommt nicht an. Taucht danach etwas ab, um vor der Pause mit einem starken Dribbling wieder aufzutauchen und dann wieder zu beweisen: der letzte Pass ist nicht sein Ding. Aber trickreich und frech, das ist er schon, luchst immer wieder den Ungarn den Ball ab. Note 4,5

Ruben Vargas, hängende Spitze

Vargas sucht eine neue Herausforderung, und könnte sein Bewerbungsschreiben abliefern: Denn er hat die Riesenchance zum 2:0 nach einem schlechten Rückpass der Ungarn. Doch der 25-Jährige scheitert an Gulácsi. Müsste Tor sein! Ansonsten dann und wann wirblig, aber eher unglücklich agierend. In der 53.Minute hat Vargas aber nochmals eine gute Szene – wieder ist Gulácsi Sieger. Note 4

Rolf Vennenbernd / dpa

Kwadwo Duah, Mittelstürmer

Was für ein Aufstieg. Vor einem Monat hätte Duah nicht in seinen kühnsten Träumen gedacht, dass er im Schweizer Auftaktspiel beginnt. Und dann das: Er macht in der 12.Minute nach einem Traumpass von Aebischer sein erstes Nati-Tor! Zwischen die Beine von Gulácsi hindurch. Es ist wie ein Märchen. Sein Starteinsatz hat sich schon gelohnt – auch wenn von Duah nach dem 1:0 bis zur Pause nicht mehr viel zu sehen ist. In Halbzeit zwei zeigt er sich aber wieder mehr. Note 5

Zeki Amdouni, Stürmer

Kommt in der 68. für Duah, später dann, als Embolo eingewechselt wird, macht er die hängende Spitze. Hat Speed und eine starke Aktion. Note 4,5

Leonidas Stergiou, rechte Aussenbahn

In den letzen 25 Minuten für Widmer im Spiel. Und macht es leicht besser als Widmer. Note 4

Zu spät für eine Note: Breel Embolo (76. für Xhaka), Vincent Sierro (86. Freuler), Fabian Rieder (86. Ndoye).

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen