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Der Freiburger Staatsrat ist nicht grundsätzlich gegen das Projekt «2c2g»

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Die Fusionen im Kanton Freiburg beruhten «immer auf einem freiwilligen Beschluss der betroffenen Gemeinden», stellt der Staatsrat zu Beginn seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss klar. In einer Anfrage hatten die Grossräte André Schoenenweid (CVP, Bürglen) und Jean-Pierre Siggen (CVP, Freiburg) verschiedene Fragen zu den Fusionsplänen in Grossfreiburg gestellt, namentlich zur Meinung des Staatsrats gegenüber dem Fusionsprojekt «2c2g» und gegenüber der fusionskritischenHaltung des Gemeinderats vonVillars-sur-Glâne.

Eine Zwischenetappe

Der Staatsrat stehe hinter den Fusionsplänen des Oberamtmanns, schreibt die Kantonsregierung in ihrer Antwort. Dies bedeute jedoch nicht, dass sie Zwischenetappen ausschliesse. Ein Fusionsprojekt, das nicht auf Anhieb dem vorgesehenen Perimeter entspreche, könne als ein erster Schritt im gesamten Prozess angesehen werden.

Demzufolge antwortet der Staatsrat auf die Frage, ob das Fusionsprojekt der vier Gemeinden Chésopelloz, Corminboeuf, Givisiez und Granges-Paccot nicht nachhaltig das Konzept eines starken Kantonszentrums schwäche: «Insofern als die Fusion der vier Gemeinden eine Etappe auf dem Weg zur Fusion Grossfreiburg darstellt, wird der Staatsrat dazu keine negative Stellungnahme abgeben.»

Diskussion nicht abgeschlossen

Deutlicher Stellung nimmt die Exekutive zu der Positionvon Villars-sur-Glâne im RaumGrossfreiburg: Im genehmigten Fusionsplan gehöre Villars-sur-Glâne in das Projekt Grossfreiburg, unabhängig davon, wie die zuständigen Behörden dazu stünden. Erika Schnyder, Syndique von Villars-sur-Glâne, hatte sich einer Fusion gegenüber mehrmals skeptisch gezeigt. Dies insbesondere wegen des Steuerfusses, der in ihrer Gemeinde tiefer liegt als in Freiburg (die FN berichteten).

Die Diskussionen diesbezüglich seien noch nicht abgeschlossen, so der Staatsrat. Jedoch stelle er fest, dass die gemeinden Grossfreiburgs, einschliesslich Villars-sur-Glâne, erkannt hätten, dass eine Zusammenarbeit unumgänglich sei. Nur so sei es möglich, alle Aufgaben, welche sich der Gemeinde stellten, zu erfüllen. Zwar ist der Staatsrat überzeugt, dass ein Zusammenschluss von sechs oder sogar sieben Gemeinden das Kantonszentrum stärken würde, er «stellt jedoch fest, dass weitere Lösungen parallel entwickelt werden und werden müssen».

Konsultativabstimmung

Im Jahr 2015 wird der Staatsrat eine Bilanz des Fusionsplans ziehen. Dabei behalte er sich vor, in all jenen Gemeinden eine Konsultativabstimmung durchzuführen, die in kein Fusionsprojekt eingebunden seien. Damit will er die Meinung der Bevölkerung einholen. rb

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