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Der Freiburger Tourismusverband arbeitet am Zwei-Milliarden-Ziel

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Im vergangenen Jahr verzeichnete der Kanton Freiburg 1,7 Millionen Logiernächte. Das ist den Zahlen zu entnehmen, welche die Verantwortlichen des Freiburger Tourismusverbandes (FTV) gestern an dessen Generalversammlung in Murten präsentiert haben. Das entspricht gegenüber 2015 einem Rückgang von 3,7 Prozent. «Während die Hotellerie gut unterwegs ist, leidet die Parahotellerie», erklärte Pierre-Alain Morard, der neue Direktor des Tourismusverbandes.

Die Parahotellerie umfasst unter anderem Campingplätze, Zweitwohnungen und Gruppenunterkünfte. Im vergangenen Jahr fiel in dieser Kategorie der Rückgang mit 4,5 Prozent überdurchschnittlich aus. Grund dafür sind einerseits mehrere grosse Lager, die 2016 nicht mehr stattgefunden haben, andererseits macht den Campingplätzen die günstige Konkurrenz aus dem nahen Ausland zu schaffen. Zudem setzte sich die Tendenz fort, Zweitwohnungen aufgrund der Zweitwohnungsinitiative in Erstwohnungen umzuwandeln.

Investitionen gefragt

1,3 Milliarden Franken trägt der Tourismus zur Wertschöpfung des Kantons bei. Der Tourismusverband und der Kanton wollen diesen Beitrag längerfristig auf zwei Milliarden Franken erhöhen. «Das ist machbar», sagte Volkswirtschaftsdirektor Olivier Curty in seiner Ansprache. Ein Mittel dazu sind höhere Investitionen in die touristische Infrastruktur. «Wir werden aber lange nicht alle Projekte unterstützen können», so Curty. Diese würden bereits jetzt gegen 900 Millionen Franken umfassen. Wie FTV-Direktor Pierre-Alain Morard gegenüber den FN erklärt, würden die Projekte unter anderem aufgrund ihrer Zukunftsperspektiven ausgewählt. Um diese Perspektiven zu eruieren, erarbeitet der Tourismusverband ein Verzeichnis für alle touristischen Entwicklungsprojekte im Kanton. Auf kantonaler Ebene ist das Inventar abgeschlossen, nun will der Verband detailliertere Studien für jeden einzelnen Bezirk erarbeiten.

Masterplan für Wintersport

Parallel dazu laufen die Arbeiten zu einem Masterplan für die Bergbahnen. Nachdem die Bergbahnen von Charmey in finanzielle Turbulenzen geraten sind, prüfen nun Experten mögliche Zukunftsperspektiven für den Wintersportort. Später soll die Arbeit auf sämtliche Winterdestinationen des Kantons ausgedehnt werden. «Wir wollen prüfen, wo sie sich verbessern könnten», erklärt Olivier Curty. Er sieht etwa eine stärkere Ausrichtung auf den Sommertourismus oder eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Destinationen als Möglichkeit.

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