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Der Freiburger Wald in Zahlen und Fakten

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Arbeitsort

2500 Arbeitsplätze in der Holzwirtschaft

Im Kanton Freiburg hängen gemäss Dominique Schaller, Vorsteher des Amtes für Wald und Natur, 2500 Arbeits­plätze direkt oder indirekt mit der Holzwirtschaft zusammen. Insgesamt sind 50  Förster im Einsatz. 15 davon arbeiten für den Kanton, der Rest arbeitet für Forstbetriebe wie jene am Schwyberg oder in der Region Murtensee.

Privatwald

16 800 Hektaren in Privatbesitz

Der Wald bedeckt einen Viertel des Kantons Freiburg. 16 800 Hektaren davon, oder 41  Prozent, sind in Privatbesitz, schreibt das Amt für Wald und Natur. Diese Waldfläche teilen sich rund 12 000 private Eigentümer. Oft seien dies Landwirte, die das Holz für den Eigenbedarf benötigen. Jedoch sei in den letzten Jahrzehnten der Privatwald wegen seiner Struktur, fehlender Erschliessung und tiefen Holzpreisen generell kaum bewirtschaftet worden. Um die Bedingungen zu verbessern, unterstützt das Amt für Wald und Natur folgende Massnahmen: der Zusammenschluss von Privateigentümern für eine gemeinsame Bewirtschaftung des Waldes, die Integration von Privatwaldbesitzern in Revierkörperschaften oder die Waldzusammenlegung. Ein Beispiel der gemeinsamen Bewirtschaftung ist der Waldbauverein Sense. Gemäss ihm wachsen im Sensler Privatwald jährlich rund 50 000 Kubikmeter Holz nach.

Schutzwald

17 000 Hektaren zum Schutz

Gemäss dem Amt für Wald und Natur sind zirka 17 000 Hektaren Wald im Kanton Freiburg Schutzwälder. Das entspricht 40 Prozent der kantonalen Waldfläche. Schutzwälder schützen die Bevölkerung, Verkehrswege und Häuser unter anderem vor Lawinen, Steinschlägen, Erdrutschen oder Murgängen.

Holzernte

5,2 Millionen Kubikmeter Holz

Letztes Jahr wurden gemäss Bundesamt für Statistik 5,2 Millionen Kubikmeter Holz geerntet. Das sind 11 Prozent mehr als 2017. Grund dafür seien der starke Borkenkäferbefall und Folgeschäden von Winterstürmen.

Pilzreglement

Pilzsammeln von 7 bis 20 Uhr

In der Schweiz konnten über 6500 Pilzarten nachgewiesen werden. Gemäss dem Amt für Wald und Natur sind das doppelt so viele wie Blütenpflanzen. In Europa gibt es 14 000 Pilzarten, weltweit wurden 120 000 dokumentiert. Im Kanton Freiburg ist das Sammeln von Pilzen durch das kantonale Reglement über den Natur- und Landschaftsschutz geregelt. Darin steht, dass pro Person und Tag nicht mehr als zwei Kilogramm Pilze aller Art gesammelt werden dürfen. Zudem dürfen Pilze nur von 7 bis 20 Uhr gesammelt werden.

Forstkreise

Zweiter Forstkreis Sense-See

Im Kanton Freiburg gibt es vier Forstkreise. Der zweite Forstkreis Sense-See umfasst 17  Gemeinden des Sense­bezirks, zwölf Gemeinden des Seebezirks sowie die Teile der drei Greyerzergemeinden Val-de-Charmey, Jaun und La Roche im Einzugsgebiet von Sense und Ärgera. Die gesamte Waldfläche beträgt 9850 Hektaren. Davon sind 49 Prozent Privatwald, 24 Prozent Staatswald, 26 Prozent öffentlicher Wald und 1 Prozent Bundeswald.

Lebensraum

25 000 Tierarten auf Wald angewiesen

Über 40 Prozent der in der Schweiz vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Gemäss Communiqué von Wald Schweiz, dem Verband der Waldeigentümer, sind dies gut 25 000 Arten. Sie profitieren vom naturnahen Waldbau. Der Bestand der Waldvögel habe seit 1990 um 20 Prozent zugenommen, so die Vogelwarte Sempach.

 

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