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Der Gemeinderat handelte haushälterisch

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Autor: Anton Jungo

JaunDie Rechnung 2010 der Gemeinde Jaun schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 2000 Franken. Der Rechnungsabschluss ist aber noch positiver, als der kleine Ertragsüberschuss vermuten lässt, hatte der Gemeinderat doch ein Defizit von rund 16 000 Franken budgetiert. Neben dem Gewinn konnte er noch 60 000 Franken in den Renovationsfonds für das Altersheim in Charmey legen und den Fonds für den geplanten Sessellift mit zusätzlichen 50 000 Franken äufnen.

Die Gemeinde muss zum Bau des Sessellifts – eine Investition von rund neun Millionen Franken – 410 000 Franken beisteuern. Nach der jetzt getätigten Rückstellung fehlen noch 50 000 Franken.

Der gute Rechnungsabschluss kam gemäss dem verantwortlichen Finanzchef, Gemeinderat Berthold Buchs, vor allem durch nicht budgetierten Eingang von Subventionen, tiefere Lohnkosten wegen der Auflösung der Forstequipe und nicht ausgeführten Arbeiten an Gemeindeliegenschaften zustande.

Weniger Steuern

Als bitter bezeichnete der Finanzchef die Tatsache, dass der gute Abschluss nicht auf vermehrte Steuereinnahmen zurückgeführt werden kann. Diese waren gegenüber den budgetierten Beträgen gar um 45 000 Franken zurückgegangen. Als besonders erfreulich erachtet Jakob Schuwey, Präsident der Finanzkommission, die Tatsache, dass es dem Gemeinderat gelungen ist, die Schulden abzubauen. Trotz Investitionen von 284 000 Franken gingen die mittel- und langfristigen Schulden letztes Jahr um 480 000 Franken auf 1,9 Millionen Franken zurück.

Was hinter den Bergen läuft

Die 45 Bürgerinnen und Bürger genehmigten die Rechnung, die einen Aufwand und Ertrag von 2,88 Millionen Franken ausweist, einstimmig. Ohne Gegenstimmen, bei einer Enthaltung, wurden die revidierten Statuten des Gemeindeverbandes Region Sense genehmigt. Wie Ammann Jean-Claude Schuwey betonte, hat die Region Sense nach der Aufhebung der IHG-Kredite zwar nicht mehr die gleiche Bedeutung für die drei beteiligten Gemeinden des Greyerzbezirks. «Es ist aber trotzdem interessant zu wissen, was hinter den Bergen so läuft.»

Dank den Abtretenden

Am Schluss der Versammlung dankte Werner Schuwey den abtretenden Gemeinderäten und vor allem Elmar Rauber, Mitglied der Gruppe Freie Wähler. Er hatte dem Rat 15 Jahre angehört. Elisabeth Buchs gehörte dem Rat 20, Hans Karlen 15 und Armand Buchs sowie Martin Rauber je fünf Jahre an.

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