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Der Gemeinderat hat noch keine Investoren für das Projekt im Dorfzentrum gefunden

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RechthaltenÜber vier Kreditbegehren hatten die 52 Anwesenden am Freitagabend in Rechthalten zu befinden. Die Sanierung der wetterausgesetzten Westfassade des Schulhauses und der holprigen Naturstrasse nach Ginggerain sowie die Ersetzung der alten Quecksilberlampen durch sparsamere Modelle wurden dabei allgemein als notwendig empfunden und einstimmig verabschiedet. Widerstand aber gab es gegen die geplante Erstellung eines Parkplatzes neben dem «Schuttplätzli».

Wie Gemeinderat Hugo Köstinger zeigte, hat die Gemeinde Rechthalten ein Parkplatzproblem. Bei grösseren Anlässen seien die Kapazitäten schnell erschöpft, und die Autos müssten in die Quartiere ausweichen. Als Zwischenlösung schlug der Gemeinderat nun vor, neben der Turnhalle auf einer selten benutzten Spielwiese einen Kiesparkplatz zu errichten. Von Seiten der Anwesenden wurde kritisiert, dass das Projekt eine Einschränkung der Grünfläche für die Kinder bedeute. Ammann Marcel Kolly hielt dem entgegen, dass der Parkplatz eben nur provisorisch sei und wieder geräumt werden könne. Der Antrag wurde schliesslich mit 37 Stimmen angenommen.

Entscheid im Juni 2008

Unter «Verschiedenes» wurde über die Idee des Gemeinderates diskutiert, im Dorfzentrum für 700 000 Franken die Liegenschaft Burg zu erwerben. Dafür spreche, so Kolly, dass man den Dorfkern so langfristig planen und durch Wohnungen und Geschäftsräume aufwerten könne; zurzeit wohne dort ein Bauer, der im Falle eines Kaufs aussiedeln würde. Ein Problem sei aber, dass man bisher noch keine Privatinvestoren gefunden habe. Einige der Anwesenden kritisierten daher, dass das Projekt finanziell zu riskant sei. Andere betonten die Wichtigkeit eines intakten Dorfkerns; gerade für alte Leute sei es wichtig, dass es im Zentrum Geschäfte gebe. Mit 22 gegen 16 Stimmen wurde schliesslich beschlossen, dass der Gemeinderat den Erwerb weiterhin prüfen soll. Der definitive Entscheid ist im Juni 2008 fällig.

Die Jahresrechnung 2007 der Gemeinde Rechthalten schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 26 656 Franken bei einem Gesamtaufwand von 3,45 Mio. Franken; budgetiert war ein Defizit von rund 140 000 Franken. ct

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