Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Der grosse Aufwand hat sich gelohnt»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft des Pflegeheims Auried in Flamatt ist nicht zu übersehen. In diesen Tagen werden die letzten Aufräumarbeiten ausgeführt, das Gebäude mit zwölf Alterswohnungen ist bezugsbereit. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat. Wir haben das Optimum herausgeholt», zieht Hans-Ulrich Marti Bilanz. Er ist Präsident der Stiftung für das Alter, der Bauherrin dieser Wohnungen. Mit dem Tag der offenen Tür vom Samstag setzt die Stiftung einen Schlusspunkt hinter eine lange Planungs- und Bauphase.

Jahrelang ein Thema

Bevor die Bauarbeiten im ­Juli 2017 aufgenommen werden konnten, hatte die Stiftung einige Hürden zu überwinden. Die Idee, der älteren Bevölkerung von Wünnewil-Flamatt bezahlbare Wohnungen im Dorfzentrum zu bieten, ist schon ein paar Jahre alt. Grösstes Problem waren die Finanzen, der Bau kostete gut 3,5  Millionen Franken. «Wir haben das Problem mit vereinten Kräften gelöst», erklärt Hans-Ulrich Marti. Die Stiftung für das Alter ist aus drei Organisationen entstanden: der Stiftung für Kranke und Betagte von Wünnewil, Flamatt und Ueberstorf, der Stiftung Altersfürsorge Wünnewil-Flamatt sowie der Roggo-Catillaz-Stiftung. «Der Aufwand war gross. Aber es hat sich gelohnt, diesen Weg zu gehen.» Dass sämtliche Wohnungen mit dem Abschluss der Bauarbeiten auch bereits vermietet sind, freut ihn besonders. «Das zeigt, dass das Bedürfnis ganz klar vorhanden war.» Die Lage der Alterswohnungen sei einer der grössten Vorteile des Projekts: Sie liegen in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten und Bahnhof sowie in direkter Nachbarschaft zum Pflegeheim Auried. Die Bewohner können, wenn sie dies wünschen, individuell mit dem Heim gewisse Dienstleistungen vereinbaren, etwa was den Mittagstisch oder die Wäscherei betrifft. Beim neuen Gebäude wurden zudem zusätzliche Parkplätze geschaffen, die dem Personal des Heims zur Verfügung stehen. Die gute Lage sei der Grund, warum die Gemeinde der Stiftung das Land im Baurecht zur Verfügung gestellt habe, so Hans-Ulrich Marti.

Durchwegs rollstuhlgängig

Die zwölf Wohnungen mit zweieinhalb oder dreieinhalb Zimmern sind alle darauf eingerichtet, dass sich ältere oder auch behinderte Personen darin wohlfühlen. Das Haus ist bis in den Keller mit einem Lift erschlossen. Die Einrichtung ist durchwegs rollstuhlgängig, und Hans-Ulrich Marti hat aufgrund von Rückmeldungen aus verschiedenen anderen Einrichtungen auf ein paar kleine, aber wichtige Details geachtet: So sind etwa die Backöfen auf einer Höhe angebracht, die auch Menschen im Rollstuhl gut zugänglich ist.

Vorbild für andere

Die Stiftung für das Alter hat mit diesem Projekt ihre Hauptaufgabe erfüllt. «Schon gibt es Fragen, wann wir denn in Wünnewil Alterswohnungen bauen», sagt Hans-Ulrich Marti. Ohne neues Kapital sei die Stiftung momentan nicht in der Lage, ein weiteres Projekt in dieser Grössenordnung zu stemmen. «Aber das wäre der nächste Schritt.»

Obwohl bereits alle Wohnungen vermietet sind, lädt die Stiftung am Samstag zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Blick in die Einrichtung sei nicht nur für die Bürger spannend, meint Marti. Auch andere Stiftungen oder Gemeinderäte aus der Region seien allenfalls daran interessiert, mehr über die Umsetzung des Projekts zu erfahren und von den Erfahrungen zu profitieren, um eigene Projekte zu realisieren.

Tag der offenen Tür: Gfellerstrasse 5, Sa., 20. Oktober, 10 bis 12 Uhr.

«Dass alle Wohnungen bereits vermietet sind, zeigt, dass das Bedürfnis ganz klar vorhanden war.»

Hans-Ulrich Marti

Präsident Stiftung für das Alter

Mehr zum Thema