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Der grosse Dominator aus Romont

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Der CS Romont ist zurzeit der grosse Dominator der regionalen Fussballszene. In der 2.-Liga-Meisterschaft hat er in 23 Spielen erst dreimal verloren und steht seit Wochen als Aufsteiger in die 2. Liga interregional fest. Und am Mittwoch krönte sich das Team aus dem Glanebezirk zum Freiburger Cupsieger, indem es Marly im Final mit 2:0 bezwang.

«Wichtig für den Glanebezirk»

So historisch der Gewinn des Doubles für den Verein auch sein mag, so wenig mag er zu überraschen. Seit Jahren gehört der CS Romont zu den stärksten Teams des Kantons. Elf Saisons spielte er in der 2. Liga inter, ehe im Sommer 2014 die Relegation in die regionale 2. Liga folgte. Seither hat der Verein jedes Jahr den Wiederaufstieg angepeilt und sich jeweils für 2.-Liga-Verhältnisse ungewöhnlich deutlich zu seinen Aufstiegsambitionen bekannt. «Für den Glanebezirk ist es wichtig, dass er mit mindestens einem Verein interregional vertreten ist. Als Klub aus dem Hauptort werden wir alles daran setzen, damit unsere Region schnellstmöglich wieder auf höherem Niveau vertreten ist», liess der Verein nach seinem Abstieg verlauten.

Letzte Saison hatte Romont im Kampf um den Aufstieg noch Richemond den Vortritt lassen müssen, vor zwei Jahren standen Marly und Kerzers den Glanebezirklern vor der Sonne. Im dritten Anlauf hat es nun endlich geklappt. Gründe dafür gibt es mehrere: Zum einen hat sich das Team in der Verteidigung, der letztjährigen Achillessehne, verstärkt. Die 21 Gegentreffer in den bisherigen 23 Partien sind ein eindrücklicher Beweis für die defensive Stabilität. Zum anderen verfügt Romont in allen Reihen über starke Individualisten, die in einem Spiel für den Unterschied sorgen können. Allen voran Leandro Carmona, der mit 23 Treffern aktueller Torschützenkönig der 2. Liga ist. Und weil mit Loïc Chata­gny ein weiterer Romont-Spieler unter den Top 4 der besten Skorer rangiert, erstaunt es nicht, dass der Leader bereits mit 71 Toren zu Buche steht. Das entspricht einem Durchschnitt von mehr als drei Treffern (!) pro Begegnung.

«Wir verfügen über gute Einzelspieler, harmonieren aber zugleich hervorragend als Mannschaft», sagt Trainer Frédéric Studer. «Zudem haben wir auf diese Saison hin vier Junioren mit Jahrgang 1996 oder jünger ins Team integriert. Diese Verjüngung hat sich ausbezahlt. Youngsters wie Simon Rossier oder Loïc Chatagny sind leistungsmässig regelrecht explodiert.»

Warnung an die Konkurrenz

Nach drei Jahren Regionalfussball kehrt Romont nächste Saison in die 2. Liga inter zurück. In eine Liga, an die Trainer Studer wenig positive Erinnerungen hat: Als Coach des FC Marly schaffte er 2015 zwar den Aufstieg in die 2. Liga inter, der direkte Wiederabstieg konnte er aber nicht verhindern. «Die Voraussetzungen sind diesmal aber ganz anders: Marly hatte damals nicht das Ziel aufzusteigen, sondern ist mehr oder weniger hinaufgerutscht. Der Verein wollte damals nichts an seiner Strategie ändern.» Mit Romont präsentiere sich die Ausgangslage vielversprechender. «Wir sind jetzt in der Liga, in die wir wollten. Damit das so bleibt, ist der Verein bereit, zu investieren. Wir werden uns verstärken und einige neue Spieler nach Romont holen.» Die Konkurrenz ist gewarnt.

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