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Der HC Gottéron und der heilige Leonhard

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Zuweilen gelingt es einzelnen Generalräten, das Freiburger Stadtparlament auch kurz vor Mitternacht noch in eine heitere Stimmung zu versetzen. Am Montagabend übernahm Stanislas Rück diese Aufgabe. Der CVP-Politiker sorgte sich in einer Anfrage um die Kapelle St. Leonhard. «Die Kapelle, die dem Quartier den Namen gibt, ist in einem desolaten Zustand», sagte Rück. «Vielleicht würde die Eishockeymannschaft, die im Eisstadion St. Leonhard zu Hause ist, wieder besser spielen, wenn die Kapelle des heiligen Namensgebers in einem besseren Zustand wäre.»

Gemeinderat und Sportdirektor Jean Bourgknecht (CVP) zeigte sich ob diesen Aussichten begeistert und versprach, sofort Kontakt mit den neuen privaten Besitzern der Kapelle aufzunehmen. Die Mitglieder des Generalrats atmeten auf, strahlten und freuten sich auf eine bessere Hockeyzukunft.

Der heilige Leonhard gilt als Patron und Fürsprecher für das Vieh, insbesondere für Pferde. Bauern, Stallknechte, Fuhrmannsleute, Schmiede und Schlosser rufen St. Leonhard an; zudem gilt er als Helfer von Wöchnerinnen. Er könnte also den Mannen von Gottéron zu gut geschliffenen Kufen verhelfen, damit das nächste Spiel nicht zur Zangengeburt wird. Ursprünglich galt der heilige Leonhard auch als Schutzpatron der Gefangenen, welche er durch seine Fürbitten aus den Ketten befreite. Ein Gebet lohnt sich also, damit er die schwere Kette der Niederlagen, welche die Freiburger Eishockeyspieler immer weiter nach unten zieht, durchbricht.

Doch Hockeyfans, freut euch nicht zu früh. Denn es bleibt die Frage, warum die Kapelle in einem solch desolaten Zustand ist. Wir vermuten, dass SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi die Kapelle gekauft hat – und er sie nicht so schnell wieder in Stand stellt. njb

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