Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der heutige Halbfinal wäre auch ein schöner Final

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Den Halbfinal Italien – Spanien von heute Abend (21 Uhr) im Wembley hätte man sich an der EM 2021 ohne Weiteres auch als Final vorstellen können.

Italiens offensives Spiel, das längst nichts mehr mit dem einstigen «Catenaccio» zu tun hat, gegen Spaniens Ballbesitz-Fussball unter Luis Enrique, dem Nationalcoach mit reicher Vergangenheit beim FC Barcelona: Eine reizvollere Affiche für den ersten EM-Halbfinal des «Final Four» im Wembleystadion kann man sich kaum wünschen. Wie gut haben sich die Spanier vom 120-minütigen, nervenaufreibenden Krimi im Viertelfinal gegen die Schweiz erholt?

Aus der einzigen Partie der Geschichte, in der Italien – Spanien tatsächlich ein Final war, gingen die Spanier als klare Sieger hervor. Sie gewannen in Kiew den EM-Final 2012 gegen die Italiener um Mario Balotelli 4:0.

Es ist keineswegs selbstverständlich, dass die Spanier am jetzigen Turnier so weit gekommen sind. Das Team befindet sich mitten in einem vom spanischen Fussballverband unterstützten Prozess des Umbruchs und der Verjüngung, der schon Früchte trägt. Der 51-jährige Taktiker Luis Enrique lässt im offensiven 4-3-3 spielen. Zur Schlüsselfigur wurde neben Captain Sergio Busquets der 18-jährige Pedri, der mit seinem Talent an ganz Grosse erinnert.

Italien seit 32 Spielen ungeschlagen

Die Italiener ihrerseits sind seit 32 Spielen ungeschlagen. Spätestens bei diesem Turnier fiel der Mythos der biederen, nur auf die Defensive ausgelegten Azzurri. «Wir hatten kein Minimalziel für dieses Turnier, wir wollten so viel erreichen wie möglich», sagte Mancini.

«Wir haben grosse Lust, weit zu kommen. Wir sind stolz, Italiener zu sein», so der 36-jährige Captain Giorgio Chiellini, der mit Leonardo Bonucci die alte, aber an der EM schwer zu überwindende Innenverteidigung bildet. Auf der linken Abwehrseite wird nach seiner Achillessehnenverletzung Leonardo Spinazzola fehlen, eine der Überraschungen und Entdeckungen der EM. Der Brasil-Italiener Emerson wird ihn ersetzen.

Die «Gazzetta dello Sport» konzentrierte sich auf eine Gegenüberstellung der Mittelfeldreihen. Demnach seien die «Genies» Lorenzo Insigne, Marco Verratti und Nicolo Barella besser als Koke, Busquets und Pedri.

Die Fans in Wembley freuen sich, auch wenn es viele Engländer sein werden. Wegen der strikten Corona-Regeln dürfen Spanier und Italiener ohne Quarantäne nicht einreisen, Tickets werden grösstenteils nur an Zuschauer vergeben, die in Grossbritannien leben.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema