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Der Hochwasserschutz im Grossen Moos kommt voran

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Aktuell darf aus der Bibera kein Wasser entnommen werden, da sich ihr Pegel auf einem Rekordtief befindet (die FN berichteten). Im Jahr 2007 war noch das Gegenteil der Fall: Im Grossen Moos trat der Fluss über die Ufer, und es kam zu einer Hochwasserlage, die grössere Sachschäden verursachte. In der Folge wurde das Wasserbauunternehmen der Bibera (WBU) gegründet, um einen verlässlichen Hochwasserschutz zu realisieren.

«Wichtigen Schritt gemacht»

An der Sitzung der Grossen Ausführungskommission vom Mittwochabend habe man nun «einen wichtigen Schritt in Richtung der Realisierung des Hochwasserschutzprojekts im Grossen Moos gemacht», sagte Präsident Ueli Minder. Dabei bezog er sich auf zwei getroffene Vergabeentscheide sowie zwei genehmigte Kredite: Die Delegierten der Gemeinden des unteren Bibera-Abschnitts – diejenigen des mittleren und oberen Abschnitts hatten bereits am 27. Juni abgestimmt – entschieden sich, die Planung des Vorprojekts ans Ingenieurbüro Emch-Berger AG zu vergeben. Dieses Vorprojekt bezieht sich auf die Bibera-Abschnitte mit der höchsten Priorität hinsichtlich des Nutzens für den Hochwasserschutz und die Ökologie. Das Unternehmen hatte mit seiner Offerte von rund 208 000 Franken preistechnisch die Nase vorn, überzeugte die Bauherrenunterstützung der bernischen Flussbau AG aber auch bei der Auftragsanalyse, den leitenden Schlüsselpersonen sowie der Präsentation. Für Diskussionen sorgte die grosse Preisspanne der Offerten – das teuerste Büro hatte rund 530 000 Franken veranschlagt. Jean-Claude Raemy versicherte als Sektionschef Gewässer des Amts für Umwelt den Delegierten, dass man alle Büros eingehend befragt und die Vertreter von Emch-Berger AG als zuversichtlich erlebt habe.

Zwei offene Varianten

«Ich vermute, dass sie davon ausgehen, dass sich bald eine der verbleibenden Varianten durchsetzen wird und somit nicht beide in ein Vorprojekt überführt werden müssen», führte Raemy weiter aus. Damit sprach er die Hochwasserschutzvarianten «Umfahrung Bellechasse» sowie «Umleitung Bibera» an, welche beide noch im Rennen sind.

Die Delegierten genehmigten den zur Vergabe des Vorprojekts gehörenden Rahmenkredit über 500 000 Franken. Ebenso einen Kredit für die Schätzungskommission, die so ihre Arbeit an einem neuen Kostenverteiler fortsetzen kann. Nachdem ihre Offerte angenommen wurde, wird die Flussbau AG auch weiterhin als Bauherrenunterstützung fungieren. Die Jahresrechnung 2017 mit einem Gewinn von rund 17 500 Franken wurde wie das Budget 2019 einstimmig genehmigt.

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