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Der Höhenflug der SP geht weiter

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Autor: Carole Schneuwly

Die Christlichdemokraten der Stadt Freiburg haben nach der Mehrheit im Generalrat auch die Mehrheit in der Grossratsdelegation verloren: Sie schicken künftig nur noch drei Abgeordnete ins Kantonsparlament, während die Sozialdemokraten mit fünf Politikerinnen und Politikern vertreten sind. Bisher hielt die CVP fünf und die SP vier Mandate. Der Sitzgewinn der SP ist umso bemerkenswerter, als der Wahlkreis einen Sitz weniger bestellen kann als vor fünf Jahren, nämlich 14 statt 15 Sitze.

Zwei CVP-Leute abgewählt

Bei der SP haben mit Staatsratskandidat Xavier Ganioz, Syndic Pierre-Alain Clément und den Generalräten Andrea Burgener Woeffray und Guy-Noël Jelk alle vier Bisherigen die Wiederwahl geschafft. Den fünften SP-Sitz hat Giovanna Garghentini Python erobert. Die Kodirektorin des Frauenraums Freiburg sass von 2007 bis 2011 im Stadtparlament.

Während die SP damit ihre Erwartungen, nämlich den Erhalt der vier Sitze, übertroffen hat, hat die CVP noch schlechter abgeschnitten, als sie bereits im Vorfeld befürchtet hatte: Mit einem Sitzverlust hatte die Partei gerechnet; nun sind es sogar zwei Mandate weniger. Von den vier Bisherigen, die wieder angetreten waren, wurden mit Laurent Dietrich und Parisima Vez zwei abgewählt. Die Wiederwahl geschafft haben Jean-Pierre Siggen, Generalrat und bisheriger Fraktionschef im Grossen Rat, und André Schönenweid. An ihrer Seite wird neu Generalrat Marc-Antoine Gamba im Grossratssaal Platz nehmen.

Die neuen politischen Kräfteverhältnisse in der Stadt Freiburg zeigen sich auch bei den Wähleranteilen: Die SP hat um 7,8 Prozentpunkte auf 32,9 Prozent zugelegt, während die CVP 5,2 Prozentpunkte einbüsste und neu noch auf 21,6 Prozent kommt.

Bei den anderen Parteien sind die Veränderungen klein: Die Grünen und die SVP bleiben stabil bei 11,4 respektive 11,0 Prozent und behalten damit ihre je zwei Sitze. Je einen Sitz halten die FDP mit 10,4 Prozent Wähleranteil (+0,5) und die CSP mit 7,7 Prozent (–0,9). Auch bei den Namen bleibt bei diesen Parteien alles beim Alten: Alle Bisherigen haben die Wiederwahl geschafft, Christa Mutter und Laurent Thévoz für die Grünen, Stéphane Peiry und Daniel Gander für die SVP, Gemeinderätin Antoinette de Weck für die FDP und Benoît Rey für die CSP.

Erfolglos blieben die beiden Parteien, die neu auf der politischen Bühne aufgetaucht sind, die Grünliberalen und die Partei Integrale Politik. Mit 4,3 respektive 0,6 Prozent Wähleranteil haben sie den Einzug in den Grossen Rat verpasst.

41,8 Prozent haben gewählt

Von den 20269 Stimmberechtigten der Stadt Freiburg haben 41,8 Prozent ihr Wahlrecht ausgeübt, vier Prozent mehr als bei den Grossratswahlen 2006.

Die ersten fünf Ersatzleute:

Christlichdemokratische Volkspartei (CVP), Liste 1:Laurent Dietrich (bisher, 1611 Stimmen); Parisima Vez (bisher, 1600); Claude Schenker (1577); Thierry Gachet (1523); Cécile Thiémard (1494).

Sozialdemokratische Partei (SP), Liste 2:Dominique Jordan Perrin (2463 Stimmen); Adeline Jungo (2411); Jérôme Hayoz (2401); Christine Müller (2340); Elisabeth Reber Jung (2321).

FDP.Die Liberalen, Liste 3:Claudine Esseiva (910 Stimmen); Jean-Daniel Schumacher (863); Thomas Zwald (831); Jean-Jacques Marti (817); Jean-Noël Gex (801).

Christlich-soziale Partei (CSP), Liste 4:Pierre-Olivier Nobs (936 Stimmen); Béatrice Ackermann-Clerc (714); Vincent Pfister (628); Cosima Frieden (561); Diego Frieden (525).

Schweizerische Volkspartei (SVP), Liste 5: Louis Castella (860 Stimmen); Pierre Marchioni (820); Pascal Wicht (802); Kevin Grangier (780); Bernard Dupré (779).

Grüne, Liste 7:Yolande Peisl-Gaillet (977 Stimmen); Eva Kleisli (948); Rainer Weibel (922); Claudine Brohy (878); Elena Strozzi (874).

Stimmen haben erhalten:

Grünliberale Partei (GLP), Liste 6:Fabienne Etter (547 Stimmen); Daniel Wismer (492); Laurence Wagner-Engel (459); David Folly (435); Corinne Klaussner (400).

Integrale Politik (IP), Liste 18: Julien Gogniat (211 Stimmen).

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