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Der Kampf um die drei Turnstunden

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Freiburger Verband für Sport

Präsident Claude Longchamp kam in seinem Jahresbericht einleitend auf die Schwerpunkte der Verbandstätigkeit des vergangenen Jahres zu sprechen. Im Jahr des älteren Menschen wurde grosses Gewicht auf die Förderung des Seniorensports gelegt. Grosse Beachtung schenkte der Verband aber auch dem Kampf gegen das Doping, der Neuorganisation von Jugend+Sport, der gesundheitsfördernden Aufklärungsarbeit durch den Sport und besonders der Beibehaltung von wöchentlich drei obligatorischen Turnstunden an den Schulen.

Die Probleme des Sports

Präsident Claude Longchamp stellte fest, dass der Sport in der Schweiz an verschiedenen Problemen leide. Die Gemeinden und der Kanton haben wohl in den vergangenen Jahren viel Geld in die Sportanlagen investiert. Bei den Sportbudgets werde aber immer mehr gekürzt und die Benützung der sportlichen Anlagen, den Vereinen gemäss den effektiven Kosten verrechnet.

Die Organisation Jugend+Sport, die sich bisher ausgezeichnet bewährt habe, sei bedroht und es werde in den Sportverbänden immer schwieriger, freiwillige Mitarbeiter zu finden. Die Mehrheit der Erwachsenen treiben in ungenügendem Masse Sport. Unterstützt von Sponsoren und den Medien gelingt es einer kleinen Anzahl von Sportarten, riesige Gewinne zu erzielen, während der Breitensport darben müsse. Sportminister Adolf Ogi und der Bundesrat haben zwar versprochen, dass sie alles Nötige unternehmen werden, um das Konzept einer zukunftsgerichteten Sportpolitik innert einer angemessenen Frist auf die Beine zu stellen.
Staatsrat Augustin Macheret hatte durchaus Verständnis für die Sorgen des Präsidenten. Er gab deutlich zu verstehen, dass sich der Staatsrat für die Beibehaltung der gegenwärtigen Strukturen von Jugend+Sport einsetzen werde. Die Argumente des Staatsrats zu dieser Haltung seien sowohl struktureller als auch finanzieller Natur. «Es wäre sehr zu bedauern, wenn eine auf eidgenössischer Ebene sehr gut funktionierende Organisation, wie es Jugend+Sport ist, aufgegeben würde», sagte Staatsrat Macheret. Im Weiteren erklärte er, dass sowohl die Erziehungsdirektion als auch der Staatsrat für die Beibehaltung des obligatorischen Turnunterrichtes sei.

Neu «Inline Skater Hockey»
im Verband

Mit Befriedigung stellte Präsident Claude Lochamp fest, dass der FVS auf Kantonsebene immer besser anerkannt werde. Als neues Mitglied wurden die «Inline Skater Hockeys» in den Dachverband aufgenommen. Damit zählt der Freiburgische Verband für Sport gegenwärtig sechzig Mitglieder, denen 634 Sportverbände mit 42000 aktiven Personen angehören.

Grossratspräsidentin Evelyne Krauskopf hob die grosse, uneigennützige Arbeit, welche in den verschiedenen Sportverbänden geleistet werden, hervor. «Eine Erziehung ohne sportliche Aktivitäten könne sie sich aus eigener Erfahrung nicht vorstellen.»
Ausser Laurent Haymoz, der seinen Rücktritt aus dem Zentralvorstand eingereicht hatte, wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder mit Präsident Claude Lochamp für drei Jahre wiedergewählt. In Zusammenarbeit mit Sport-Toto übergab der FVS dieses Jahr zwei Handy Beyk (Fahrräder für Behinderte) an das Behindertenheim St. Josef in Courtepin.

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