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Der Kanton bietet Landwirten eine vielfältige Unterstützung

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Der Freiburger SVP-Grossrat Gabriel Kolly (Corbières) stellte fest, dass sich aufgrund der Agrarpolitik der letzten Jahre immer mehr Landwirtschaftsbetriebe in Schwierigkeiten befinden, und wandte sich deshalb besorgt an den Staatsrat. Er fragte, welche Untersuchungsstrukturen die Landwirtschaftsdirektion bereitstellt, auf welche Art der Staat bei Betrieben in Schwierigkeiten einschreitet und wie viele Dossiers der Kanton diesbezüglich jährlich behandelt.

Wie der Staatsrat nun in seiner Antwort schreibt, stellt sich der kantonale Unterstützungsstab für Landwirte in Schwierigkeiten aus je einem Vertreter des Landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve, des Amts für Landwirtschaft und des Sozialamtes zusammen. Das Landwirtschaftliche Institut leite den Stab und analysiere auch die neuen Fälle. In den letzten Jahren seien diese meist vom Amt für Landwirtschaft oder vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen übermittelt worden.

Problemen vorgreifen

Die Landwirte würden am häufigsten in den Bereichen Tierhaltung, Finanzen, Sucht und Familie mit Schwierigkeiten kämpfen. Die kantonale Unterstützung beginne stets mit einem Gespräch zwischen einem landwirtschaftlichen Berater von Grangeneuve und dem Landwirt oder dessen Beistand. Sie einigen sich auf gewisse Massnahmen, und der Landwirt muss sich bereit erklären, sich zu engagieren. Anschliessend werden regelmässige Treffen vereinbart.

Der Staatsrat hält fest, dass das landwirtschaftliche Institut mit Einzelberatungen und Weiterbildungen versuche, Schwierigkeiten vorzugreifen. Für Betriebe mit finanziellen Problemen gebe es des Weiteren die Möglichkeit, die Rückerstattung von Krediten aufzuschieben. Auch können diese Bauern Betriebshilfe beantragen. Das Geld wird von Bund und Kanton zur Verfügung gestellt und soll Betrieben helfen, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern.

Der kantonale Unterstützungsstab behandelte in den letzten Jahren jeweils zwischen 13 und 15 Dossiers. Viele Dossiers beschäftigen den Stab jedoch über mehrere Jahre, so gibt es jährlich zirka fünf neue Dossiers. mir

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