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Der Kanton empfiehlt vorsorglich den Kauf von Schutzmasken

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Autor: Imelda Ruffieux

Es gebe keinen Anstieg der Fälle von Schweinegrippe, bestätigt Philippe Knechtle, stellvertretender Leiter des kantonalen Führungsorgans (KFO). Dieses koordiniert die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung im Falle von Katastrophen.

«Derzeit gibt es auch keinen Patienten im Kanton Freiburg, der wegen Verdachts oder Ansteckung von Schweinegrippe hospitalisiert werden musste», führt er aus. Zum jetzigen Zeitpunkt werde das allgemeine Tragen einer Maske nicht empfohlen. Derzeit sei die befürchtete Pandemie nicht signifikativ eingetreten. «Es gab lediglich wellenartige Entwicklungen», erklärt Philippe Knechtle den FN.

Wieder erhältlich

Trotzdem fordert das KFO die Bevölkerung mittels einer Medienmitteilung auf, sich vorsorglich Masken zu besorgen. «Wir informieren heute über die richtige Wahl und die korrekte Verwendung von Schutzmasken, weil sie jetzt wieder in den Läden erhältlich sind», führt er auf Anfrage aus. Bei der letzten Information über die Schweinegrippe im September habe es Lieferengpässe gegeben. «Ohne Panik machen zu wollen, finden wir es wichtig, dass jeder Haushalt über einen Vorrat Masken verfügt. Es ist vergleichbar mit Aspirin, das man auch vorrätig halten sollte, dass man es gleich zur Hand hat, wenn es nötig wird.»

Dass es kurz-, mittel- oder gar langfristig nötig sein wird, Masken zu haben, davon ist Philippe Knechtle überzeugt. «Die Pandemie kommt. Vielleicht nicht morgen oder übermorgen», sagt er. Und wenn nicht die Ansteckung durch das H1N1-Virus drohe, so komme eine andere ansteckende Grippenart.

Der stellvertretende Chef des KFO findet es nicht gut, wenn man die Schutzmaske auch dann anzieht, wenn man sich mit einer normalen Grippe angesteckt hat. «Das würde ein falsches Bild erzeugen», hält er fest. Die anderen Leute würden dann eine Ansteckung vermuten und entsprechend reagieren.

50er-Pack Hygienemasken

Das KFO will die Bevölkerung vor allem auch deshalb informieren, damit die Leute die richtige Wahl der Masken treffen. Es empfiehlt den Kauf von Hygiene- oder chirurgischen Masken. «Diese können zusammen mit anderen Massnahmen der persönlichen Hygiene das Infektionsrisiko in Risikosituationen verringern», heisst es in der Mitteilung. Eine Packung von 50 Masken kostet zwischen fünf und 15 Franken.

Pro Person sollte eine Packung angeschafft werden, rät das KFO weiter. Für (Klein-) Kinder wird keine Maske empfohlen, da es nur eine Grösse gibt. Die Masken können während längerer Zeit aufbewahrt werden (trocken, stabile Temperatur), auch über das empfohlene Datum hinaus. Die viel teureren Atemschutzmasken des Typs FFP2 sind für das Personal im Gesundheitsbereich empfohlen. Sie sind auch schwieriger in der Anwendung, da sie individuell angepasst werden müssen, um richtig zu wirken.

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